Sonntagsfrage zeigt Desinteresse

(he) Der ARD-DeutschlandTrend mit der Sonntagsfrage zur Europawahl zeigt leichte Verluste für Union und SPD. Nach der Umfrage soll aber auch die Mehrheit die Aufnahme weiterer Staaten in die EU aufzeigen. 64 Prozent sagen, dass sie sich wenig oder gar nicht für die bevorstehende Europawahl interessieren. 35 Prozent haben starkes bzw. sehr starkes Interesse. 

Bei der Sonntagsfrage zur Europawahl liegt die Union mit 39 Prozent vorn. Damit verliert sie einen Punkt im Vergleich zum Vormonat. Die SPD verliert ebenfalls einen Punkt und kommt auf 27 Prozent, die Grünen erreichen unverändert 9 Prozent, die Linke 8 Prozent (+1). Die AfD landet bei 6 Prozent (+/-0), die FDP bei 4 Prozent (+1).
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33 Prozent der Befragten im ARD-DeutschlandTrend würden Martin Schulz als Präsident der Kommission bevorzugen (+/-0 im Vergleich zum Vormonat), 25 Prozent Jean-Claude Juncker (-4), 7 Prozent (-1) keinen von beiden. 27 Prozent ist mindestens einer von beiden unbekannt.

berichtet die ARD.

Allerdings, so die Umfrage, fanden 56% der gefragten Teilnehmer die EU-Osterweiterung nicht so gut, 38% sahen darin eine gute Sache.

Die knappe Mehrheit (52%) sehen mit Sorge auf das Gebahren um die Ukraine und 72% befürchten einen neuen (kalten) Krieg.

Mit der Regierungsarbeit scheinen die meisten Deutschen zu frieden zu sein, doch wenn es an das persönliche geht, bemerkt man einen Umschwung: 54% finden demnach die Steuerbelastung zu hoch. Angemessen empfinden sie nur noch 33%.

 

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