Essenstafeln sind Präsentierteller der Armut! (Wolfgang Luley)

Essenstafeln sind Präsentierteller der Armut!

Essenstafeln sind Präsentierteller der Armut – wer hat das gesagt? Ich, gerade eben! Tafeln speisen arme und hungernde Menschen. Die Onlineausgabe des Cicero spricht (im Frühjahr 2014) von über 1, 5 Millionen Menschen, die ohne Tafeln nicht satt würden. Und das im angeblich so reichen Deutschland! Was für eine Fäulnis!

Man sollte meinen, die Tafeln ergriffen jede Unterstützung, die sie bekommen könnten – leider ist das eine Fehlanzeige. Wie es dazu kommt?

Gegen Ende des Jahres 2014 geistert ein Schreckgespenst durch die Straßen Deutschlands. Allein sein Name lässt manchem Zeitgenossen die Haare zu Berge stehen. Dabei ist es eine Bewegung von Bürgern, die auf ihrem Recht der freien Meinung bestehen. Und nein, ich rede nicht von den Linksterroristen der Antifa, die Menschen angreifen oder Sachen in Brand stecken, ich rede von friedlichen Bürgern, die auf die Straße gehen und für ein christliches Abendland protestieren. Gemeint sind die: Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes (Pegida).

Wie bekannt, gründete sich die Pegida im Herbst des Jahres 2014 in Dresden. Dort – und in Meißen – sollten nun Spenden für Obdachlose gesammelt werden. Eine gute Idee, wie ich finde. Keine gute Idee fand das aber die für Obdachlose zuständige Tafel in Sachsen. Dazu die Junge Freiheit, in ihrer Onlineausgabe, vom 22.12.14: „man wolle kein Geld von Pegida“. Nicht bekannt ist, ob die Tafel die hungernden Menschen vorher gefragt hat. Bekannt aber ist die Vorsitzende der Dresdener Tafel, es ist Edith Franke, die frühere Landtagsabgeordnete der Partei Die Linke. Eigentlich eine vernünftige Frau. Im Januar 2014, damals Landtags-Alterspräsidentin der Linken, hatte sie ihrer Partei vorgeworfen, „Den Linken geht`s nur um Posten, nicht um Arme!“ Der Hintergrund war die Weigerung der Partei, ihr einen Platz auf der Landesliste zu geben, mit dem sie einen Wiedereinzug geschafft hätte. Ihr misslang der Wiedereinzug in den Landtag. Ihre Rolle als „Engel für Arme“ will sie aber behalten. Doch sie lehnt Spenden ab. Mag sein, dass Frau Franke auf Spenden gut verzichten kann, hungernde und bedürftige Menschen aber nicht. Spenden, sind für manche, nur eine Art Taschengeld, für andere sind sie ein weiterer Tag Leben. Auch überzeugt ihre Begründung, der Ablehnung nicht. Franke: „Wir können nicht dulden, dass Asylbewerber ausgegrenzt werden.“ Heißt: Wenn die Tafel Geld von der Pegida nimmt, könnten sich Asylbewerber ausgegrenzt fühlen. Ich finde, Frau Franke hat recht. Wir sollten grundsätzlich jeden Menschen aufnehmen, egal ob er verfolgt wird, oder einfach nur auf Staatskosten leben will. Jeder sollte einreisen und bleiben dürfen. Warum? Schicken wir diese Leute zurück, fühlen sie sich ausgegrenzt. Das dürfen wir nicht zulassen! Ein Vorbild dafür ist die Partei Die Linke. Als sie noch die wichtige Staatspartei in der DDR war, hat sie auch keinen gehen lassen. Bei ihr wurde jeder versorgt, ob als Bürger im Stasi-Verließ (einschließlich Folter), oder – als Flüchtling – mit Kugeln in Rücken oder Brust. Quasi: Service all inclusive! Sie, geneigter Leser, schütteln mit dem Kopf! Darauf sollten wir verzichten? Na gut. Die Pegida ist auch dieser Meinung. Ich selbst will auch keine zweite DDR. Aus diesem Grund müssen wir für Meinungsfreiheit sein. Jeder hat das Recht auf seine Meinung – auch die Pegida.

Noch ein grundsätzliches Wort zu Flüchtlingen und zur Tafel:

Laut Eigenaussage des Bundesverbandes für Tafeln, wurde die erste Tafel 1993 in Berlin gegründet. Seitdem bevölkern über 900 Tafeln Deutschland. Dazu, die bereits erwähnte Onlineausgabe von Cicero: „Armut und Hunger sind das Problem einer verpassten Politik.“ Und: „Die Idee, das Überflüssige (Lebensmittel) zu verteilen, hat sich verwandelt in das Paradigma, das Fehlende zu ersetzen.“ Mit anderen Worten: Arme werden in unserer Gesellschaft ausgegrenzt und zu politischen Zwecken instrumentalisiert. So profiliert sich die Partei Die Linke damit, dass sie vorgibt, ein Anwalt der Armen zu sein. Und diese Partei tritt für Sozialismus ein! Zu Lenins Zeiten hätte dies Umsturz, Revolution, bedeutet. Aber in der heutigen Zeit heißt das: Linke ins Parlament! Was Armen davon haben? Sie haben Plakate mit Gesichtern von glücklichen und wohlgenährten Politikern. Und ausgerechnet die Tafeln beanspruchen für sich, Arme und Flüchtlinge zu integrieren? Wären Arme integriert, dann bräuchten sie keine Tafel. Und ob Flüchtlinge integriert werden, hängt davon ab, ob sie auch Hilfe bedürfen und ob unsere Gesellschaft weitere Flüchtlinge aufnehmen will. Auch das ist Teil der Meinungsfreiheit. Bevor mir einer damit kommt, ich sei herzlos, dem sage ich, dass eine Gesellschaft zuerst an sein Volk zu denken hat; erst wenn es dem eigenen Volk gut ergeht, kann man anderen helfen. Laut Armutsbericht von 2013 ist jeder fünfte (16, 2 Mio.) von Armut betroffen. Ich sage: Wer andere Leute, auf Kosten der eigenen, hilf, ist unsozial. Unsozial ist auch, wer Armut instrumentalisiert (um sich einen Namen zu machen), anstatt sie zu bekämpfen. Insofern ist unser Land voll mit Heuchlern, die Gerechtigkeit predigen und Armut verbreiten. Und da wundert sich mancher, warum es solche Bewegungen wie die Pegida gibt! Ich sage nur: sie ist notwendig. Durch Pegida verschärft sich die Frage unserer Zeit, ob wir frei sein wollen oder uns weiterhin bevormunden lassen wollen.

Die Tafeln sollten das Geld nehmen. Noch besser: Unsere Gesellschaft sollte erst keiner Tafel bedürfen.

Einen Spruch hätte ich noch!

Wachsen in einem Land Essenstafeln, sind die Präsentierteller der Armut – sowohl der materiellen wie der geistigen!

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