Preußischer Anzeiger im Dunstkreis

Gestern wurde uns vom Dienst Short-News bekannt gegeben, der Preussische Anzeiger sei eine “rechte Quelle” und damit die dort eingestellte News “illegal“. Mein Kollege Luley hatte sich darüber bereits gestern Gedanken gemacht, die ich an dieser Stelle erweitern möchte, da zwischenzeitlich ShortNews meine Rückfrage beantwortete.

Hier heisst es:

ein User hatte zu bemängeln, dass die Seite aus dem “Dunstkreis der Reichsbürger mit Links u.a. zu Michael Mannheimer” stammt.

Nun ist mir unbekannt, ob oder wie oft Deutsche Reichsbürger oder gar Herr Mannheimer duschen, um ihren Dunstkreis zu verkleinern resp. zu vergrößern. Allerdings ist mir bekannt, dass durchaus ShortNews und andere Anbieter ihre Nachrichten und Verweisungen aussuchen können und bestimmte Seiten dabei nicht berücksichtigen müssen. Nur leider vertraut ShortNews wohl zu sehr auf bestimmte “User”, die unwissend Behauptungen aufstellen. Sei es drum, im Blog des ehrenwerten Herrn Elsässer (Compact-Herausgeber) wurde der Preußische Anzeiger auch schon in einem Kommentar als linksextrem beschimpft:

Dieser Blog ist Ausschließlich eine Kampagne zur Diffamierung der AFD,- mit Sicherheit aus der linksextremen Rotfront-SA Ecke
Leider sind JE und andere denen auf den Leim gegangen. Doch man erkennt sie auch an ihrem primitiven Verwirrspiel wie oben unter #ungläubig

Ein gesundes Maß Misstrauen ist angebracht

Dem letzten Satz des Kommentars von PLEBISZIT möchte ich zustimmen. Misstrauen ist immer angebracht, aber Misstrauen führt auch oft in Sackgassen.

Männer die Deutschland verändern wollenDeshalb geht Ihr PA einen anderen Weg – wir versuchen so weit möglich mit anderen kritischen Beobachtern zusammenzuarbeiten. Auch mit Herrn Elsässer, Herrn Ebert oder mit Herrn Mannheimer, um nur drei Beispiele zu nennen. Wir würden sogar mit Herrn Stein, dem Gründer der jungen Freiheit zusammenarbeiten, erlauben uns aber auch die junge Welt zu zitieren, wenn sie Dinge kritisch hinterfragt. Uns geht es nicht nach rechts/links – wir wollen nach vorn. Es gibt eben nicht nur schwarz und weiss – auch wenn die Preußenfahne diese Farben deklariert. Deshalb haben wir uns bewusst für jenen Grauton im Hintergrund entschieden, deshalb fragen wir weder unsere Autoren, noch unsere Gastautoren nach politischer oder territorialer Herkunft. Ebenso wenig fragen wir unsere Leser nach eben jenen Dingen. Denn, so meine Auffassung, Journalismus sollte frei von jenen Mauern sein, unabhängig agieren und kritisch berichten. Aber auch loben, motivieren und –

Journalismus darf und muss Forderungen stellen.

Die Forderung zum Beispiel, jeden Leser mündig zu behandeln, damit er eine freie Meinungsfindung erfährt und sich darüber eine freie Meinung bilden kann. Deshalb brauchen wir eine starke und unabhängige Presse, starke und unabhängige Journalisten und Autoren. Deshalb ist ein starker Preußischer Anzeiger in diesen Zeiten nötig!

Auch wenn uns Werbenetzwerke den Rücken kehren, Denunzianten uns beschimpfen – wir machen weiter, bis das grau im Hintergrund zum Weiß werden kann. Keine Aufgabe-weiß, sondern ein Weiß des Fortschrittes, ein Weiß der Vernunft, ein Weiß des Friedens, ein Weiß der Zukunft!

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