AfD Mitschuld am Rücktritt Bachmanns (PEGIDA)?

Noch bevor Lutz Bachmann seinen Rücktritt ankündigte, flatterte so mancher Redaktion schon 2 Stunden vorher eine Mail der AfD ins Haus. Inhalt: Bachmann ist zurückgetreten. Absender Frauke Petry.

Der fade Beigeschmack könnte die PEGIDA versäuern. Wollte etwa die Politik keinen Bachmann mehr? Oder liegt es wirklich am “Scheitelfoto” in der BILD? Konkret gefragt, wie weit hat sich PEGIDA von Medien und Politik beeinflussen lassen?

Diese Fragestellung hilft vielleicht auch ein wenig, wenn man den Streit zwischen LEGIDA und PEGIDA verstehen möchte. Sahen doch Presse und Politik in der LEGIDA ein “mehr an rechts”, ein “mehr an Gewalt” … . Ob dies der Realität entspricht, wird nicht bewertet. Wie beim Wetter geht es um die gefühlte Temperatur.

Der Blogger Michael Bittner hofft darauf, dass PEGIDA an der Langeweile zu Grunde geht. Die Langeweile, jede Woche zu spazieren – und doch nichts zu ändern. Andere ahnen, dass PEGIDA sich selbst verraten hat, in dem man plötzlich mit der “Lügenpresse” (Jauch / ARD) und der politischen Elite (Petry, Gauland /AfD) eingelassen hat. Dritte sind überzeugt, PEGIDA war eine geplante Sache. Eine Demonstration, erfunden für die Ablenkung von anderen Themen, erfunden um das “Teile und Herrsche” weiterhin durchzusetzen.

Es muss nun die Aufgabe des PEGIDA Vereins und die der Organisatoren sein, sich den Teilnehmern zu begründen. Dabei hat man nur 2 Wahlmöglichkeiten. Man streitet für und mit dem Volk, den Demonstranten und Sympathisanten – oder man streitet im Gleichschritt mit Parteien und Medien. Die Wahl muss Dresden entscheiden

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