Leserbrief: Pegida – Ulbig will Sondereinheit für straffällige Asylbewerber

Zum Thema Sächs. Innenminister Ulbig:

Gesendet: Dienstag, 25. November 2014 um 14:22 Uhr
Von: rolf-winkler@xxx
An: presse@smi.sachsen.de
Betreff: Pegida – Ulbig will Sondereinheit für straffällige Asylbewerber

Herr Ulbig,

wollen Sie uns braven Sachsen wieder faule Eier oder Schlaftabletten verkaufen?

Schon vergessen, 15. April 2011: “Ulbig bringt sächsische Zuwanderungsinitiative in den Bundesrat ein: Zuwanderungspolitik ist Zukunftspolitik. … Ausländerpolitik ist nicht nur Flüchtlingspolitik – so wichtig diese ist, gerade auch angesichts der aktuellen Entwicklungen. Ausländerpolitik soll auch aktive Zuwanderungspolitik sein.”

Haben wir nicht selbst schon genug Arbeitslosigkeit und einhergehend soziales Elend durch die Agenda 2010?

Was in der alten BRD in den 1960er Jahren begann, nämlich die Tore für Emigranten weit zu öffnen und ihre ´Schleuser´ in einen hohen gesellschaftlichen Rang zu idealisieren, setzt Ulbig devot fort.

Angefangen hatte es mit Gastarbeitern und Familiennachzug, politisch Verfolgten, Boatpeople aus Asien, Asylanten, Fachkräfte, Rotationseuropäer, derzeit Bootsflüchtlinge aus Afrika/Vorderasien sowie Flüchtlinge vor gewaltsamen Konflikten. Sie werden alle gleichermaßen instrumentalisiert, und spielen als so genannte “humanitären Aufgabe” ihre Rolle zur Durchsetzung politisch-strategischer Ziele.

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[Vielen Dank für Ihr Interesse]

Das Leid der Kriegs- und Armutsflüchtlinge mit ihrem Drang zum Verlassen der Heimat wird erst durch das globale Kapital, Ausbeutung, sozialer Armut, mit einem stetig wachsenden Heer an Arbeitslosen und lokaler Kriege vorsätzlich erschaffen.

Die Anwerbeabkommen in der alten BRD mit Türken, Marokkanern, Südkoreanern, Tunesiern … waren keine freundschaftlichen Akte – wie seinerzeit in der DDR –, sondern Teil der Strategie des imperialen Weltmachtstrebens gewachsene Völker zu denationalisieren, was nichts anderes bedeutet als ein Genozid von innen. Damit soll das größte Hindernis gegen die absolute Herrschaft über die Völker und Ressourcen beseitigt werden.

Eine Rückführung der ´Gäste´ aus aller Herren Länder findet nicht statt. Im Gegenteil, Volkes Wille wird von der Fremdherrschaft und ihren willigen Helfern als “Volksverhetzung” geächtet und unter Strafe gestellt.

Beispiel:

Als die Ägypterin Marwa El-Sherbini 2009 bei einer kriminellen Tat erstochen wurde, waren der Verein Bürger.Courage, der Ausländerrat Dresden und der Zentralrat der Muslime sofort zur Stelle, um die “Kunstinstallation 18 Stiche” (18 mannshohe Betonmesser) im Stadtgebiet von Dresden aufzustellen, mit freundlicher Unterstützung aus dem Innenministerium. Im “Kampf gegen Fremdenhaß und Alltagsrassismus”, hieß es, “Die Betonmesser symbolisieren die kleinen und großen Stiche, die in Dresden Tag für Tag durch versteckten oder offenen Rassismus solchen Menschen widerfahren …”.

Auch Ihr Kabinettskollege, der Sächsische Innenminister Martens, von der FDP ließ sich nicht lumpen und enthüllte am 1. Juli 2010 ein Gedenktafel im Foyer des Landgerichts Dresden.

Ja, wissen Sie denn das alles nicht, Herr Ulbig? Natürlich wissen Sie es!

Mit linke Schulter an rechte Schulter …
Rolf Winkler

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