Gesinnungsterror in Fragen zur Asylpolitik

Weil er es wagte, seine freie Meinung auszusprechen, ermittelt nun die Staatsanwaltschaft Görlitz gegen einen der größten Geldgeber Lübecks, Winfried Stöcker, wegen Volksverhetzung.
Strafanzeigen gegen den Unternehmer gingen u.a. von der Türkischen Gemeinde Schleswig- Holstein und dem Zentralrat der Afrikanischen Gemeinde Deutschland ein.
Grund der Anzeigen seien Äußerungen, in denen er die Absage eines Benefizkonzert für Asylbewerber erklärte. Das Konzert sollte in seinem Kaufhaus in Görlitz stattfinden. Weil er ein Zeichen gegen Asylmißbrauch in Deutschland setzten wollte, ließ er die Veranstaltung nicht zu.

Aktuell erklärt Winfried Stöcker in einer Stellungnahme:

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[Vielen Dank für Ihr Interesse]

Die Asylpolitik ist zurzeit ein vieldiskutiertes Thema, das unsere Gesellschaft in zwei Lager aufspaltet. Ganz unverhofft bin ich nun  persönlich in die Schusslinie geraten, weil ich es gewagt habe, hierzu meine Ansichten öffentlich zu äußern.
Im Dezember 2014 wollte ein Verein in meinem Görlitzer Kaufhaus ein Benefizkonzert für Asylbewerber abhalten. Einige Bekannte in der Oberlausitz haben sich darüber bei mir beschwert, weil die meisten der Gäste aus Ländern kamen, die offiziell als sicher eingestuft werden. Ich bin diesen Bedenken gefolgt, habe von meinem Hausrecht Gebrauch gemacht, und das Konzert unterbunden. Daraufhin wurde ich zu einer Stellungnahme in der Zeitung aufgefordert. Im Interview wollte ich die Bedenken der schweigenden Mehrheit über die aktuelle Asylpolitik zum Ausdruck bringen und Anstoß geben für eine sachliche Diskussion, und damit als Staatsbürger und Privatperson meiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden.
Meine Äußerungen sind leider etwas knapp und provokant geraten, sie wurden daher missverstanden.
Die SPD -verbundene (1) Presse in Görlitz und in Lübeck hat die Formulierungen noch etwas verdreht und sie als Sensation aufgebauscht, da waren manche Zeitungsleser über mich empört (in Lübeck wird das Thema weiterhin journalistisch ausgeschlachtet). Viele haben aber erkannt, dass hinter jeder Aussage des Interviews ein begründeter und konstruktiver Kerngedanke steckt, und keine herzlose Fremdenfeindlichkeit und kein Rassismus.
In ernsthaften und ausführlichen Zuschriften haben sie mir für meinen Mut gedankt und bekundet, ich hätte ihnen „aus dem Herzen gesprochen“
Quelle: NPA

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