Linksextremisten rüsten zum Sturm

Was am 18. März in Frankfurt begann, könnte Mitte April in Lübeck seine Fortsetzung finden und im Juni in Garmisch-Partenkirchen in einem Sturm enden.

Die Bilder sind noch vor Augen, als die friedlichen „Blockupy“-Demonstranten in Frankfurt am Main wütenden, 150 Polizisten verletzten und Schäden in Millionenhöhe verursachten.
Dies kann sich am 14. und 15. April in Lübeck wiederholen. An diesen Tagen findet das Außenministertreffen der G7 in der Hansestadt statt. Demo-Anmelder gegen den Gipfel und Sprecher der Inititative „Stopp-G7-Lübeck“ ist kein geringerer als Christoph Kleine. Er trat bereits während der Krawalle in Frankfurt als Sprecher von „Blockupy“ auf und rechtfertigte die Gewalt seiner Demonstranten.
Auf Ausschreitungen wie in Frankfurt müsse sich die Polizei einstellen, äußerte sich der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei gegenüber den Lübecker Nachrichten:

„Da Kleine auch einer der Hauptakteure in Lübeck ist, muss man leider damit rechnen, dass er nicht viel unternehmen wird, um einen gewaltfreien Protest zu organisieren.“

Kleine antwortete, dass man sich nicht nach den „von der Polizei gezogenen Grenzen“ richten werde. Bei den geplanten Aktionen könnte die eine oder andere Grenze durch „zivilen Ungehorsam“ übertreten werden. Was Linksextremisten darunter verstehen, ist nicht erst seit Frankfurt bekannt.
Aber dies ist alles nur eine Übung:


„Blockupy war erst der Anfang: Den G7 Gipfel stürmen!“

So lautet der Titel des gewaltverherrlichenden „Mobi-Videos“ der kommunistischen „Antikapitalistische Aktion Bonn“ auf Youtube. Es spiegelt die Planungen der Linksextremisten wider, mit einem „Sturm auf Schloss Elmau“ bei Garmisch-Partenkirchen einen Höhepunkt erreichen zu wollen. Dort findet am 7. und 8. Juni der G7-Gipfel statt, 15.000 Polizisten sollen diesen schützen, die kurzfristige Wiedereinführung von Grenzkontrollen ist im Gespräch.

Linksradikale Gruppen sind vielfach kurzlebig, es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Außer dem Kampf gegen den Faschismus und für eine herrschaftslose Gesellschaft haben sie nur wenige thematische Schwerpunkte. Propagiert wird die Gegengewalt gegen den „bösen, gewalttätigen Staat“; Polizisten werden als „Robocops“ entmenschlicht, so soll Gewalt gegen sie enthemmt werden.

Schreibt „die Presse“ zu diesem Thema.
Die Linksextremisten bräuchten wieder Motivation und Nachwuchs, daher bräuchten sie noch ein Erfolgserlebnis, wird ein Mitarbeiter des niedersächsischen Innenministeriums wiedergegeben.
An eine „feste und dauerhafte Etablierung des Linksextremismus in der deutschen Gesellschaft” glaubt er nach Gutmenschenart nicht. Dabei ist dieser Punkt bereits überschritten. Linksextreme Gewalt ist längst gesellschaftsfähig und wird von der Politik nicht nur geduldet, sondern hofiert und finanziell unterstützt.
Eine Ausblendung der linken Gewalt sieht auch „die Presse“. So sei die Zahl linksextremistischer Straftaten wie Körperverletzung, Brandstiftung und Sprengstoffdelikte seit 2001 (1200 Taten) offiziell stetig anhaltend auf 1700 Taten pro Jahr in 2013 gestiegen.
Auch die Konfrontation zwischen dem linksextremen und dem nationalen Lager hätte zugenommen, wobei die Gewalt laut Behörden meist von “links” ausginge .
In der öffentlichen Wahrnehmung überwiege jedoch in Deutschland die Bedrohung aus der rechten Ecke. Dies liegt aber nicht nur an der medialen und politischen Nichtbeachtung der „Gewaltverherrlichung und Demokratiefeindlichkeit der radikalen Linken“, sondern auch an der Beschönigung und Verharmlosung und Verdrehung der Tatsachen. Das beste Beispiel hierfür ist nicht zuletzt eine Aussage Gregor Gysis (Ex-SED). Auch Behörden, wie insbesondere die Dortmunder Polizeiführung, tragen ihren Teil dazu bei. Auch hier sprach das Ergebnis jedoch eine andere Sprache.

 

 

 

7 Replies to “Linksextremisten rüsten zum Sturm”

  1. Ich möchte ja nicht die DDR übermäßig beschönigen aber alles was recht ist: Damals hätte die VOPO ein einziges Mal gewarnt und dann voll durchgegriffen. Nach einer erholsamen Wasserdusche hätte man das Pack per Knüppel auf die Laster und anschließend in den Knast getrieben. Dort hätte man sie “vernommen” und anschließend ordentlich verknackt.

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