Lübeck: 4,6 Millionen € für Schutz vor Linksextremen

Kommenden Dienstag und Mittwoch findet das G7 Außenministertreffen in Lübeck statt. Geschützt werden muss es von 3500 Polizisten vor Linksextremisten. Dies wird dem Steuerzahler mit 4,6 Millionen Euro in Rechnung gestellt.
Jeder wird noch die Bilder von den friedlichen Protesten in Frankfurt am 18. März vor Augen haben. Ähnlich wird auch der Aufzug der Linksextremisten in der kommenden Woche in Lübeck zu erwarten sein. Dort wurden 150 Polizeibeamte verletzt, sieben Polizeiwagen brannten aus, 55 wurden beschädigt, um nur einige Zahlen zu nennen.
Entsprechend wird die Polizei mit 3500 Beamten aus acht Bundesländern in Lübeck vor Ort bereit sein, um es mit den Randalierern auf sich zu nehmen. Für die Unterbringung der Einsatzkräfte wird auf dem Lübecker Volksfestplatz ein “Containerdorf” mit 400 Metallkästen aufgebaut. Allein dies wird mit 2 Millionen Euro zu Buche schlagen. Logistik und Verpflegung wird das Technische Hilfswerk (THW) zur Verfügung stellen, teilte ein Polizeisprecher auf einer Pressekonferenz mit.
Zum Vergleich: Die PEGIDA Demonstrationen in Dresden verursachten seit Oktober insgesamt Kosten in Höhe von etwa 2,9 Millionen Euro für die Polizeieinsätze, berichtet n-tv. Unterbringung und Verpflegung schlagen mit 222.665 Euro zu Buche, 80.000 Arbeitsstunden häuften sich hier insgesamt an. Notwendig sind diese Ausgaben hauptsächlich wegen der “friedlichen Gegenproteste” der Antideutschen. Am vergangenem Ostermontag waren hier lediglich 343 Polizeibeamte im Einsatz, da es keinerlei Gegenproteste gab. Auch von Zwischenfällen wurde nicht berichtet.
Der innenpolitische Sprecher der CDU Bürgerschaftsfraktion in Lübeck, Jochen Mauritz, fordert eine konsequente Unterbindung von Ausschreitungen während des G7 Gipfels durch die Polizei. Lübeck sei gastfreundlich und weltoffen, aber “Touristen”, die gewaltsam gegen das Treffen demonstrieren, seien nicht willkommen. Wer jedoch die “rote Szene” in Lübeck kennt, der weiß, dass es zu Ausschreitungen und Gewalt keiner “Touristen” bedarf. Zudem fragt Mauritz, ob es nicht eine sinnvolle Maßnahme wäre, zum G7 Treffen in Lübeck Grenzkontrollen einzuführen. Verstärkte Kontrollen seien an Grenzübergängen, Autobahnen und Bahnhöfen nötig, um bekannte und gewaltbereite Demonstranten weiträumig um Lübeck abzufangen.
Zudem begrüße die CDU die Entscheidung des DGB, auf eigene Proteste zu verzichten. Diese Rechnung hat sie allerdings ohne Die Linke gemacht. Deren Fraktionsgeschäftsführer in der Lübecker Bürgerschaft Ragnar Lüttke, über die Stadtgrenzen als Stalinverehrer bekannt, übernahm die Anmeldung und organisiert eine aus Gewerkschaftern bestehende Demonstration vor dem Gewerkschaftshaus unter dem Motto “DGB – Das geht besser!”. Allein hier wird mit 200 Teilnehmern gerechnet.

Quelle: NPA

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One Reply to “Lübeck: 4,6 Millionen € für Schutz vor Linksextremen”

  1. Und ich frage, wer es nicht besser zu G7 auch Russland einzuladen. Ein G8 wäre der Gewinn in dieser angespannten Lage! Schnell noch ein Fax an Herrn Putin und alle können miteinander reden! Was soll dieser Blödsinnsclub G7????

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