Gestern war Deutschland. [ #GwD 6. Mai 2015]

Olli haben die verhaftet. Mit GSG9 haben sie ihn eingesackt und nach Karlsruhe verfrachtet. Ich kenne Olli, das ist sein Name auf Facebook, schon seit Jahren – virtuell, über Facebook. Wir haben gemeinsam Farmville, Cityville und wie das alles heißt gespielt und uns oft unterhalten. Nie über Gewalt. Ich mag keine Gewalt, ich denke Olli auch nicht. Er ist nett, er ist Familienvater, er geht arbeiten. Olli soll ein Terrorist sein? Nein, verarschen könnt ihr jemand anderen. Polenböller haben die gefunden.
Es ist zwei Jahre her, da gab es das Wehrwolfkommando. Auch hier war ein guter Freund von mir Opfer der Presse und der Staatsmacht. Und ich hab damals gleich gesagt: „Ne, der niemals.“ Und ich hatte Recht. Alle Verfahren wurden aufgrund blödsinniger Beschuldigung eingestellt. Es gab kein Wehrwolfkommando.

Und so bin ich guter Hoffnung, dass auch Olli bald wieder frei ist. Aber wird sein Leben dann wieder so wie vorher? Wird er dann noch seinen Arbeitsplatz haben? Wird seine Familie noch zu ihm stehen?
Die Leute da oben wissen doch gar nicht was sie mit solchen idiotischen Vorwürfen anrichten. Sie zerstören Leben. Olli ist kein Terrorist, er kann kein Terrorist sein, und wenn ich mich doch irre, dann habt Ihr da oben ihn dazu gemacht! Und jetzt seid Ihr zu weit gegangen.
Und die Links/rot/grünen Politiker beschweren sich noch darüber, dass die angebliche “Terror”-Gruppe nicht im Verfassungsschutzbericht aufgetaucht ist? Ich zitiere einmal die „Freie Presse“:

Im Zusammenhang mit den Festnahmen von Mitgliedern der mutmaßlichen Neonazi-Terrorgruppe «Oldschool Society» (OSS) haben Linke und Grüne dem sächsischen Landesamt für Verfassungsschutz Versäumnisse vorgeworfen. Der Fall zeige, dass die Gefahr des Rechtsterrorismus nicht gebannt sei – insbesondere nicht in Sachsen, sagte die Antifaschismus-Expertin der Linken im Landtag, Kerstin Köditz. Zusammen mit der Rechtsextremismus-Expertin der Grünen, Petra Zais, bemängelte sie, dass die OSS im Verfassungsschutzbericht nicht auftauche. Zais forderte die Staatsregierung auf, umfassend über die Gruppe und ihre Verbindungen zu Hogesa und Pegida zu informieren.

Wenn man nichts böses vorhat, taucht man nicht im Verfassungsschutzbericht auf. Oder man ist links, dann auch nicht. Die sollen mal lieber Verbindungen von linksextremistischen Terroristen zur Linken und Grünen aufzeichnen, aber dann würde man für einen Verfassungsschutzbericht wahrscheinlich zwei Jahre brauchen. Die Gefahr geht ja angeblich von „Rechts“ aus. Nein, die wirkliche Gefahr sitzt bereits in den Parlamenten, meist auf der linken Seite. Das zeigen auch folgende Fakten, die bei Junge Freiheit zu finden sind:

Die Zahl der linksextremen Gewalttaten stieg um 0,3 Prozent auf 1.664. Damit stellen Anhänger der linken Szene weiterhin die mit Abstand größte Gruppe der gewalttätigen politischen Extremisten in Deutschland. Auf linksextreme Täter entfiel 2014 auch das einzige extremistisch motivierte Tötungsdelikt. Die Zahl der Körperverletzungen nahm um 5,4 Prozent auf 924 zu.

Es soll hierbei sogar ein Todesopfer gegeben haben, doch darauf möchte ich mich jetzt nicht versteifen, denn ich finde gerade die Quelle nicht dazu. Warum sollte es auch eine Quelle geben? Es war ja nur ein Opfer linker Gewalt.

Liebe Leser, eigentlich wollte ich heute etwas lustiges schreiben, über ausgestiegene, ausländische Rocker in Deutschland oder so. Heute hat der Tag so schön angefangen. Die Post hat mir heute mein Maulwurfen-Buch gebracht und es ist gut geworden. Aber ich kann nichts lustiges schreiben wenn die sagen, Olli sei ein Terrorist. Vielleicht morgen wieder, denn ich hoffe, dass er morgen wieder frei ist.
Gute Nacht BRD.

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