Kulturen sterben, wenn Selbsthass zur Volkstugend wird!

Heute jährt sich zum 70. Mal das Ende der Kampfhandlungen des 2. Weltkrieges. Der 8. Mai gilt nach der aktuellen Geschichtsschreibung, Medien und Politik als ein Tag der Befreieung. Ein “glücklicher” Tag der Deutschen Geschichte. Er wird als ein Tag des Sieges über ein böses Regime stilisiert und die Fernsehsender werden seit Wochen nicht müde, die Bilder und Reportagen über die letzten Kriegstage zu senden. Dieses Geschichtsbild ging so sehr in das Bewusstsein eines ganzen Volkes über, dass man sich selbst hasst. Auf alle Teile der Tagespolitik wird dieser Selbsthass übertragen. Das wird deutlich, wenn heute noch der Zentralrat der Juden meint, Deutschland könne es sich nicht leisten, Flüchtlinge abzulehnen. Im Grunde teilen viele sogenannte Volksvertreter diese Ansicht. Diese Grundhaltung wird oft bewusst, wenn linksgerichtete Personen auf “Gegendemos” gegen alles, was anderer Meinung ist, rufen: “Ihr habt den Krieg verloren!”

Doch dieser Selbsthass ist alles andere als Gerechtfertigt. Denn in jedem Krieg sind in erster Linie die Bürger der entsprechenden Länder die Leidtragenden. Kriege werden nur formal unter Staaten geführt, letztendlich aber immer gegen Völker. So auch im 2. Weltkrieg. Allzu gern werden die Aussagen von alliierter Seite vergessen. Etwa die von Winston Churchill der sagte: “Sie müssen sich darüber im klaren sein, daß dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des Deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen eines Adolf Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt.” Ein US-Offizier soll gesagt haben beim Einmarsch in Deutschland: “Wir kommen nicht als Befreier, wir kommen als Sieger!” Genau mit dieser Grundhaltung wurde der Krieg geführt. Und das Ergebnis war Vertreibung und Mord über viele Jahre. Unter den “Befreiern” waren einige der schlimmsten Diktaturen der Weltgeschichte. Keine Ideologe hat mehr Menschenleben auf dem Gewissen, als der Kommunismus. Die Leiden im deutschen Osten und die Zustände in russischen Gulags waren eines der schwärzesten Kapitel der Menschheitsgeschichte. Die Rheinwiesenlager im Westen reihen sich nahtlos ein. Wie soll von solchen Kräften eine “Befreiung” ausgehen? So musste der langjährige Bundestagspräsident Eugen Gerstenmaier (CDU) letztendlich zugeben: “Daß der Krieg schließlich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland geführt wurde.”

Unabhängig von allem, was auch von deutscher Seite wärend dem Krieg schlechtes getan wurde, muss der 8. Mai aus diesem Blickwinkel als Niederlage gesehen werden. Als Beginn einer Besatzung, die bis heute anhält. Fast genau 70 Jahre nach dem ersten Einmarsch der US-Armee in Mannheim sind heute wieder US-Panzerverbände in Mannheim angekommen. Beim letzten Einmarsch in die Rhein-Neckar-Region hatte General Patton den Oberbefehl. Der US-Offizier schrieb sinngemäß in einem Brief nach hause: “Ich wäre lieber etwas anderes, als eine Art Henker am Deutschen Volk”. Man muss weder Nationalsozialist noch Revisionist sein, um den 8. Mai als das zu sehen, was er war: ein Tag der Niederlage und Kapitulation. Dazu reicht es vollkommen aus, eine gesunde Selbstachtung zu haben, wie es jedem Volk dieser Erde, außer dem Deutschen, selbstverständlich ist. Denn nicht die Nazis haben den Krieg verloren. Das waren wir alle. Egal ob Kommunisten, Demokraten, Sozialisten, Arbeiter, Kapitalisten oder sonst etwas. Wir alle gemeinsam als Volk haben diesen Krieg verloren!

Ohne die Geschichte umschreiben oder irgend etwas glorifizieren zu wollen, müssen wir endlich wieder zu diesem gesunden Selbstbewusstsein zurück finden. Dazu gehört es eben, Niederlagen und Fehler als solche zu benennen, aber dennoch stolz auf die eigene Identität zu sein. Die Deutsche Geschichte hat viele schwere Zeiten und schwarze Flecke, aber sie hat auch so viele strahlende Momente die der ganzen Welt zum Vorteil waren. Wir haben jedes Recht, unseren Platz als freies Volk unter freien Völkern einzufordern und uns stolz “Deutsche” zu nennen. Es ist höchste Zeit, die Probleme der Gegenwart anzugehen und die Geschichte endlich ruhen zu lassen. Andernfalls werden wir als Volk, vom Selbsthass zerfressen, bald untergehen. Aber Völker dieser Erde, seit euch eines bewusst: dann wird niemand mehr so dumm sein, das Sozialamt der Welt zu spielen!

In diesem Sinne kann ich abschließend nur Günter Deckert zitieren, der so treffend aus dem Herzen eines jeden Deutschen heraus sagte: “Ich kann “Auschwitz und “Befreiung” nicht mehr hören!”

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