4 Jahre Haft für O. Gröning

Das Landgericht Lüneburg den früheren SS-Mann Oskar Gröning zu vier Jahren Haft verurteilt. Der 94-Jährige habe sich der Beihilfe zum Mord in 300.000 Fällen schuldig gemacht, urteilte das Gericht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

In wie weit die Strafe umgesetzt wird, muss noch geklärt werden. Der 94jährige ist schwer krank. Gröning muss ausserdem die Kosten für das Gerichtsverfahren und der Nebenklagen übernehmen. Das Gericht setzte sich damit über die von der Staatsanwaltschaft geforderte Gefängnisstrafe von 3 Jahren.

Dieses Urteil zeigt in wie weit die Rechtsprechung in der BRD noch intakt ist. Grönings strafbare Handlung war seinerzeit die Ausführung von Befehlen und geltendem Recht, was man in Lüneburg auf Grund der politischen Willigkeit beiseite schob. Dabei konnte selbst das Gericht erkennen, dass Gröning selbst keinen Mord begangen hat. Doch dies ist bei der Verfolgung von NS-Verbrechern irrelevant. Immerhin wurden dafür extra Gesetzestexte solange verändert, bis jeder der damals lebte sich irgendwie strafbar gemacht haben könnte oder gar muss.

Die Frage ist, ob die Bundesrepublik Deutschland an diesem Urteil festhalten will. Wie schon bei den “Mauerschützen-Prozessen” stellt sich die Frage, in wie weit man sich heute schuldig macht, in dem man gesetzestreu lebt, wenn morgen eine andere Macht oder Staatsform über uns, den einfachen Bürger, bestimmt. Kann man demnach heutiges Unrechtsdenken mit “damals” in Zusammenhang ziehen?

Mehr noch: In dem Buch “Flugscheiben, Ufos und Erdnazis” führt der Autor E.H. Oliver aus, wie die USA, die UdSSR, England und selbst Spanien, Argentinien und Israel NS-Funktionsträger und -Wissenschaftler für ihre Ziele nutzten und dafür Straffreiheit versprachen. Wird demnach in mehreren Maßen gerichtet?

Und, nebenbei bleibt eine Frage: Ist es wirklich nötig alte, kranke Männer in einen Gerichtssaal zu bringen? Und wie immer die Abschlussfrage: Wem nützt dieses Urteil? Den Opfern? Den Nebenklägern? Deutschland? Israel? … Wem?

 

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8 Replies to “4 Jahre Haft für O. Gröning”

  1. Ich glaube nicht, daß sich Israel für den alten Herr´n interessiert. Ich denke da eher an die linke Gesinnungsjustiz mit dem Haß auf alles Deutsche.

  2. AUTOR MICHAEL WINKLER MEINT:

    Das Lüneburger Landgericht hat den ehemaligen SS-Angehörigen Oskar Gröning zu vier Jahren Haft wegen 300.000facher Beihilfe zum Mord verurteilt. Der heute 94jährige hat zwischen 1942 und 44 Gepäckstücke bewacht, Wertgegenstände der Gefangenen eingezogen und sie zusammen mit aufgefundenem Bargeld nach Berlin weitergeleitet. Ob er jemals einen Gefangenen berührt oder mit einem gesprochen hat, wurde gerichtlich nicht festgestellt bzw. nicht in den Wahrheitsmedien veröffentlicht. Dafür haben diese Journalisten sich lobend darüber geäußert, daß die Justiz den einstmals eng gefaßten Tatbestand der Beihilfe kontinuierlich ausgeweitet habe. Das heißt, Herr Gröning wurde für etwas verurteilt, das vor siebzig Jahren geschehen ist und noch vor zehn Jahren nicht einmal angeklagt worden wäre. Das ist natürlich sehr geschickt, weil kein neues Gesetz nötig ist und so der alte Rechtgrundsatz ausgehebelt wird, wonach nur bestraft werden kann, was zum Zeitpunkt der Tat per Gesetz mit Strafe belegt wird. In zehn Jahren wäre bei einer weiteren derartigen Ausweitung ein französischer Bauer, der den deutschen Besatzern Kartoffeln verkauft hat, wohl ebenfalls der Beihilfe schuldig.

    Es gibt noch einen zweiten Aspekt zu Oskar Gröning: Das war der ideale Angeklagte, der sogleich alles gestanden hat, der die offizielle Version der Gaskammern umfangreich bestätigt, der sich selbst der moralischen Schuld bezichtigt und sich im Schlußwort noch reuig und unterwürfig zeigt. Er hat also wirklich alles getan, was die Justiz von ihm verlangt hat. Und der Dank dafür? Die Staatsanwaltschaft hat dreieinhalb Jahre gefordert, der Richter ihn zu vier Jahren verurteilt. Das mag im Hinblick darauf geschehen sein, daß der 94jährige zum einen nicht haftfähig sein dürfte, zum anderen den Nebenklägern und der internationalen Presse vorgeführt werden sollte, wie hart und gnadenlos deutsche Gerichte mit “Beihelfern” umspringen. Es zeigt jedoch, daß es sich nicht lohnt, Unterwürfigkeit vor deutschen Richtern zu zeigen. Am Ende schlägt der Unrechtsstaat trotzdem zu.

    Quelle: http://www.michaelwinkler.de/Kommentar.html

  3. Deutsch! Schuld! Deutsch! Schuld! Deutsch! Schuld…

    Lieber Klimagott im Himmel,
    Meine Schuld als Deutscher gib mir heute.
    Und vergib mir nie, denn ich bin Deutscher.
    So wie auch ich niemals vergebe einem anderen Deutschen.
    Auch wenn er niemals etwas Böses tat so wie sein Vater.
    Auch wenn ich niemals etwas Böses tat so wie mein Vater und sein Vater,
    So sind wir dennoch alle schuld auf ewig, denn wir sind Deutsche.
    Gesegnet seien das ZDF, die ARD und Jim Knopf und seine Lokomotive.
    Ach ja, und das heilige Klima. Halleluja.

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