“Der dritte Weg” gegen Google

Ein juchzen mit Freudenschrei kam wohl aus den Redaktionsstuben von Focus bis Spiegel. Denn Google kümmert sich nun um die BRD-Karte, die – nach Medienberichten – Mitglieder der Kleinpartei “Der dritte Weg” entwickelten. Auf dieser Karte sollen alle Asylanten- und Flüchtlingsheime und Unterkünfte verzeichnet sein.

Das Buch zur Asylfrage in Deutschland - natürlich von Romowe . Der Verlag

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Jetzt, nach wirksamer Medienarbeit, sieht sich der Konzern Google gezwungen einzuschreiten. Immerhin wurde als Basis ein Kartenprogramm des amerikanischen Internetriesen genutzt. Natürlich sei die Karte, so die deutschen Medien, nur entwickelt worden, um Anschläge auf diese Unterkünfte zu planen. Nicht etwa zur Information, die Regierung und Medien bei diesem Thema gern für sich behalten. Oder gab es bisher eine Zeitung der sogenannten Qualitätsmedien, die mit Fakten und Zahlen sowie Orte hantierte? Oder aber haben die Behörden die Bewohner der Ortschaften einmal vorab informiert – oder, um die Frageliste auf die Spitze zu treiben, über das Für und Wider diskutiert um eine demokratische Abstimmung herbeizusehnen? Die Antwort muss lauten: Nein!

Dabei wird die Propaganda in Staats- und Privatmedien weiter vorgeschoben. Deutschland braucht Flüchtlinge. Wegen dem Facharbeitermangel. Und es kämen sowieso nur Professoren nach Deutschland. Zumindest fast. Was davon der Wahrheit entspricht, sieht man bei einem Spaziergang um die Unterkünfte der Neuankömmlinge. Dabei wäre alles so einfach:

Die Politik müsste die Bürger informieren, ihre eigenen Gesetze einhalten. Dann hätte kein BRD-Bewohner mehr ein Problem, denn jene die wirklich flüchten mussten, wird gern geholfen. Die Medien müssten die Sorgen der Bürger transportieren, seien es auch “nur” die Ängste: Vor Gewalt, Drogenhandel, Diebstahl und Raub…. Die Medien müssten, mit Unterstützung der lokalen Politik aufklären – aber ehrlich. Wer der Neubewohner ist wirklich in der alten Heimat bedroht. Denn diese Neubewohner drohen nicht dem Gastgeber. Zum Beispiel mit Sachbeschädigung, wie in Berlin oder Hamburg. Diese Bewohner würden alles für ein Leben in Frieden und Freiheit tun, auch ihre Unterkünfte selbst reinigen.

Nun aber freut man sich wieder einmal über einen Sieg der Propaganda, der Beeinflussung, der Abstrafung von Meinungsfindung und freier Information; und lobt den Denunzianten in der Gemeinschaft sowie Gegenaktionen:

Mehrere Online-Aktivisten hatten deswegen dazu aufgerufen, die Karte der Rechtsextremen zu melden. Die Amadeu-Antonio-Stiftung postete im Gegenzug eine Deutschland-Karte mit Orten, an denen sich im Jahr 2014 Angriffe auf Flüchtlinge oder Flüchtlingsunterkünfte ereignet haben

so der Focus online.

Damit bleibt eines, wie es in Deutschland ist. Neben gezielter Desinformation und gefördertem Denunziantentum, wird die Verunsericherung der Bevölkerung geschürt. Statt sich des Wurzels Übel anzuschauen, werden Herbstblätter grün angemalt und politisch korrekt angestrahlt, damit Focus und BILD gemeinsam von den einst versprochenen blühenden Landschaften schreiben können. Selbst dafür braucht es den Staatsfunk nicht einmal mehr…

 

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4 Replies to ““Der dritte Weg” gegen Google”

  1. Ich finde das unnötig und eine Frechheit das sie die Karte einfach gelöscht haben.

    Es Macht ja nicht den Kohl fett ob es auf einer staatlichen Seite steht wo die Flüchtlingsheime stehen oder bei Google Maps von der Partei der dritte weg.

  2. Die karte braucht man auch nicht mehr, man sehe einfach nach wo rund um die Uhr Polizei aufmarschiert, wo die Umgebung verdreckt und vermüllt ist, wo sich normale Bürger nicht mehr auf die Straße trauen, wo Sicherheitsmenschen die Geschäfte bewachen , wo es ab und zu mal brennt … und so weiter. Dann weiß man auch wo sich eine Fachkräfteunterkunft befindet.

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