Schüsse und Schlägereien, dank Asylpolitik

Es ist Jörn Gronemann und Christian Schwochert für ihr Faktenbuch “Asyl in Deutschland” zu danken – und sie müssten Teil 2 demnächst veröffentlichen. Denn selbst die Staatssender der BRD kommen nicht mehr umhin auf die Gewalt der Asylbewerber hinzuweisen. So zum Beispiel das ZDF:

In Bonn schießt die Polizei einen Asylbewerber an, in Thüringen liefern sich 80 Flüchtlinge eine Massenschlägerei.

So heisst es auf der Seite heute.de:

Dem Einsatz ging ein Streit des 23-Jährigen mit einem Mitbewohner voraus, wie ein Sprecher der Polizei Bonn der Nachrichtenagentur AFP sagte. Dabei habe der aus Guinea stammende Mann einen 27-Jährigen mit einem Messer verletzt. Als ein Sondereinsatzkommando herbeigerufen wurde, eskalierte die Situation: Der 23-Jährige verschanzte sich im zweiten Obergeschoss des Heims. Als er – immer noch mit Messern bewaffnet – aus dem Gebäude sprang und fliehen wollte, eröffneten die Beamten das Feuer.

und wenig später:

Im thüringischen Suhl kam es – ebenfalls am Samstagabend – zu einer Massenschlägerei unter 80 Asylbewerbern, acht Menschen wurden dabei leicht verletzt. “Es sind richtig die Fäuste geflogen”, sagte ein Polizeisprecher. Unter den Verletzten seien auch zwei Mitarbeiter des Wachdienstes gewesen. “Stein des Anstoßes war wahrscheinlich ein nichtiger Grund”, sagte der Sprecher.

Währenddessen suchen die Bundesländer Niedersachsen und NRW weiterhin nach Möglichkeiten um aus der BRD das letzte für Asylsuchende herauszupressen. Bis sich die Lage entspannt hat, müssten alle Regelungen ausgesetzt werden, die die Beschaffung von Unterkünften für Flüchtlinge erschweren, fordert der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD).

NRW mobilisiert hingegen Pensionäre. Sie sollen eingesetzt werden, um Neuankömmlinge in Erstaufnahme-Einrichtungen des Landes zu registrieren.

Kein Wunder, denn 450.000 Flüchtlinge sollen dieses Jahr voraussichtlich nach Deutschland kommen. Das wären mehr als doppelt so viele wie 2014 und als acht Mal so viele wie 2010.  Die zehn Hauptherkunftsländer der Flüchtlinge waren im ersten Halbjahr 2015:

Das Buch zur Asylfrage in Deutschland - natürlich von Romowe . Der Verlag

Das Buch zur Asylfrage in Deutschland – natürlich von Romowe . Der Verlag

Syrien: 20,3 Prozent

Kosovo: 17,9 Prozent

Albanien: 13,6 Prozent

Serbien: 6,3 Prozent

Irak: 5,2 Prozent

Afghanistan: 5,0 Prozent

Mazedonien: 2,6 Prozent

Eritrea: 2,2 Prozent

Nigeria: 1,8 Prozent

Pakistan: 1,7 Prozent

Aber gut das es die BILD gibt. Im Springerblatt gibt es wichtigere Themen. So zum Beispiel, dass ein ehemaliger deutscher Arbeiter den rechten Arm hob – und ein Polizist beherzt einschritt. Dem Rentner, oder auf BILD-deutsch: dem “Hitlergruß-Affen”, könnte nun eine 3 jährige Haftstrafe drohen, wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. So sieht man, in “good old Germany” ist noch alles in bester Ordnung….

 

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