Offener Brief an Brandenburgs AfD-Chef Alexander Gauland. Eine Zustimmung und Ermutigung!

Lieber Alexander Gauland,

manche Philosophen gelten wenig im eigenen Land, sie aber kann ich wenigstens als Politiker des gesunden Menschenverstandes bezeichnen. Das ist, ich muss es leider gestehen, kein Grund zur Freude. Leider! Leider!

Wir leben in einer Zeit, in der nur wenige Politiker sachlich bleiben, vor allem bei einem Thema, das uns Deutsche aufwühlt wie derzeit kein anderes. Die Frage, ob wir noch mehr Asylsuchende bei uns in Deutschland aufnehmen sollen, spaltet unser Land wie eine Axt einen Baum.

Es scheint, als sei Kanzlerin Merkel eine Päpstin, deren Worte nicht angetastet werden dürfen. Ja, es kommt ihr sogar selbst so vor, als hätte sie von Gott eine Mission erhalten.

Für die CDU gelten Sie, Herr Gauland, als Hassprediger. Wollen Sie Deutschlands tot? Oder Merkels tot? Die Hassprediger des IS, des Islamischen Staates, verhängen Todesstrafen, wie andere Bäume fällen. Und dass deren Worte keine leeren Drohungen sind, zeigen die Tausende Videos enthaupteter Menschen, die der IS regelmäßig im Netz veröffentlicht. Sie , Herr Gauland, wünschen weder den tot von Merkel noch von Deutschland. Sie werfen Angela Merkel vor, die hätte Asylsuchende ins Land geschleust. Und deshalb haben Sie Frau Merkel angezeigt.

Angela Merkel erfüllt nicht die Aufgabe, für die sie vom deutschen Volk gewählt wurde, lieber spielt sie Prophetin. Anstatt Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, schadet sie ihm durch ungezügelte Asylantenströme. Sie hält uns Deutsche sogar für saudumm. Sie glaubt, fehlende Argumente durch Stammtischparolen ersetzen zu können, die sie uns, als Tochter eines Pastors, täglich predigt. Wer kennt nicht ihr: „Wir schaffen das!“, oder ihr: „Das Recht auf Asyl kennt keine Obergrenze!“ Und wenn das nicht hilft, sind Deutschlands Probleme eben eine Prüfung Gottes. Redet so jemand, der alle Tassen im Schrank hat?

Ist Deutschland ein Wald, dann ist es ein kranker Wald. Es ist ein Wald mit Bäumen, die gespalten sind und deren Wurzeln in einer Flut Asylsuchender ertrinkt. Unser Damm, der Angela Merkel sein müsste, ist überhaupt nicht da. Wenn schon, glänzt sie durch eine Lücke, die überflutet ist.

Und in diesem Wald fallen Sie, Herr Gauland, als Baum mit gesundem Verstand auf. Verstehen Sie nun, warum Ihre Mahnungen keine Freude sind? Es bräuchte mehr von Ihnen, die offen sagen, dass Merkel Deutschland schadet. Nicht die Asylsuchenden sind eine Aufgabe, die wir bewältigen müssen, es ist Merkel, die weg muss. Das ist unsere dringendste Aufgabe. Alles andere kommt danach.

Ich wünsche Ihnen, mit Ihrer Anzeige, viel Erfolg. Und ich wünsche mir, dass mehr Bürger gegen Frau Merkel auf die Straße gehen. Frau Merkel ist keine Zierde für Deutschland, sondern eine Zumutung.

Ihr

Wolfgang Luley

 

CDU beschimpft AfD-Vize Gauland als „Haßprediger“

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