An Herrn Pirinçci

Sehr geehrter Herr Kollege,

nun geht es nicht mehr um die Wurst. Sondern um die Pelle. Die Frage “hat er Pegida geschadet oder Pegida ihm”, steht hier nicht zur Debatte. Dennoch spielt diese Rede, die unser Kollege Luley durchaus sachlich begutachtete, eine Rolle. Immerhin sind Sie jetzt Führer-, Facebookschreiber- und Verlagslos.

Ein hartes Los. Sie mögen vielleicht diese einfachen Wortspiele nicht, ich dafür, wie ich Ihnen bereits auf Facebook schrieb, ihre Sprachenvariante nicht. Übrigens, auf Facebook duzen wir uns – ungefragt führe ich dies an dieser Stelle weiter:

Also Akif, nun hast du eine neue Herausforderung, an der man dich messen kann. Du hast viel Geld mit deinen Büchern gemacht – und würdest auch mit dem neuen, angekündigten Buch, Euros scheffeln. Dazu brauchst du weder Bertelsmann noch Kopp. Mit deinen Einnahmen aus Büchern und Rechteverkauf könntest du dir deinen eigen Verlag leisten. Mit Gehaltsschreiber und Gehaltsrezensenten. Mit dem Geld könntest du mehr Werbung schalten, als deine Ex-Geliebte – die BILD. Ja, du könntest …

Du könntest auch in einem kleineren Verlag tätig werden. Und diesen Verlag mit neuen interessierten Lesern beglücken. Du könntest auch in deinem Blog deine Texte veröffentlichen, oder hier. Ja, du könntest.

Nun aber musst du dich entscheiden. Wie die Kinder bei “1,2 oder 3!” Zur Auswahl steht Ruhm, Ehre oder Geld.

Was wird dir wichtiger sein? Die Aussage, die Leser? Oder der Erfolg in Namensnennungen? Oder doch deine freie Meinung, der Inhalt, die Überzeugung?

Für jede Variante gibt es den richtigen Partner. Gern würde ich dir den Romowe-Verlag, den Preussischen Anzeiger als neuen Partner anbieten. Aber, würde ich dies öffentlich machen? Ich denke nicht, weil Romowe nicht die finanzielle Grundlage hat, damit tausende Bücher vorab gedruckt und du vorab für deine Leistung bezahlt werden könntest. Aber dir geht es um die freie Meinung? Dann könnte man … gemeinsam…. So, oder ähnlich wird man nun um dich, lieber Akif, werben. Weil du Geld versprichst. Weil Geld die Währung des bundesdeutschen Lebens ist.

Den Romowe-Autoren geht es um mehr. Um viel mehr. Und um das freie Wort.

Wir werden Dich messen. Daran, wie du nun reagierst. Wir werden Deutschland messen, daran, wie das Land reagiert. Den Rest hatte Kollege Luley schon erklärt.

Mit besten Grüßen, den besten Wünschen,

Dein Hagen.

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