Preußische Gesellschaft-Ein Vortrag über den Deutsch-Französischen Kampf um die Hegemonie in Europa

Gestern Abend besuchte ich wieder einmal mit großem Interesse die Preußische Gesellschaft im Hotel Hilton. Dort hörte ich mir einen Vortrag über die Deutsch-Französischen Kämpfe um die Hegemonie in Europa an, der sehr interessant und aufschlussreich war. Gehalten wurde der Vortrag von Prof. Menno Aden, der unter anderem Autor des Buches “Deutsche Fürsten auf fremden Thronen” ist.
In seinem Vortrag erklärte der Professor den interessierten Zuhörern viel interessantes über die Geschichte Deutschlands und zum Teil auch wie sie hätte anders verlaufen können und gelegentlich sehr auf Messers Schneide stand. So hätte alles anders kommen können, wenn Armenius 9 nach Christus die Schlacht gegen den Römer Varus nicht gewonnen hätte. Oder wenn Napoleon bei Leipzig gesiegt hätte. Auch bestand die Möglichkeit das Ludwig XIV Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation werden würde, was er ja auch gerne gewollt hätte. Wäre Armenius im Teuteburger Wald geschlagen worden, oder hätte Napoleon bei Leipzig gesiegt, oder wäre Ludwig XIV Kaiser des Reiches geworden, sähe Deutschland heute völlig anders aus.
Der Professor erklärte uns das im Großen und Ganzen immer Deutschland oder Frankreich im Laufe der Jahrhunderte die Hegemonie in Europa ausübten und sich dabei immer abwechselten. Und im Laufe der Jahrhunderte wurde dieser Wechsel in seinen Abständen laut dem Professor immer kürzer. Am Ende kommt Prof. Menno Aden zu dem Schluss das nur ganz Europa gemeinsam es mit den USA und China aufnehmen könnten; etwas worin ich nicht wirklich mit ihm übereinstimmen kann. Zum einen weil das Konstrukt EU eher ein Vasall der USA ist und zum anderen weil Deutschland wirtschaftlich enorm stark ist; Akif Pirincci hatte völlig recht, als er Deutschland als den Motor bezeichnete, der ganz Europa am laufen hält.
Deutschland käme gut ohne die EU klar; ganz Europa wäre ohne dieses völkerfeindliche Konstrukt besser dran. Wir bräuchten bloß Politiker an der Spitze, die die Interessen unseres Landes und unseres Volkes vertreten und zu beider Wohl handeln.
Aber trotz dieses Schlusses des Professors mit dem ich nicht übereinstimme, fand ich den Vortrag sehr interessant und besonders gut fand ich als geschichtsinteressierter Mensch die Ausflüge in die deutsch-französische Frühgeschichte, in der Herr Aden uns von Karl dem Großen und Chlodwig erzählte. Ich kann die Vorträge der Preußischen Gesellschaft nur empfehlen; sie sind immer wieder sehr spannend und aufschlussreich.

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