Lieber Ralf Stegner,

was haben Sie, als SPD-Vize, in der SPD verloren? Wenn einer mit Feuer zündelt, provoziert und Hass schürt, dann Sie! Ja, genau Sie!

Ich spare mir einen Vergleich Ihrer Sprache mit der von Joseph Goebbels, so talentiert sind Sie dann doch nicht. Ihre Sprache reiht sich aber ein in die des „Stürmers“, diesem Naziblatt, das von 1923 bis 1945, seinen Sprachterror verbreitete. Vor allem bei der Bürgerbewegung Pegida und der Partei AfD kennen Sie keinen Respekt. Das konnte, wer mochte, am Montag gut beobachten, als in Dresden die Pegida zu ihrer wöchentlichen Kundgebung auf dem Theaterplatz vor der Semperoper aufrief.

Bevor Sie nun Schnappatmung bekommen und fahrig werden, lesen Sie bitte selbst, was Sie auf dem Kurznachrichtendienst „Twitter“ am 26.10.15 schrieben:
„Rechtspopulisten bzw. –extremisten beschuldigen mich öffentlich, zu Gewalt gegen ihresgleichen aufzurufen. Das ist wie immer gelogen.“

Das kann man erst einmal so stehen und auf sich wirken lassen. Am gleichen Tag veröffentlichten Sie dann eine weitere Nachricht, in der Sie sich gegen Gewalt aussprachen, „egal von wem sie ausgeht!“ Doch fügten Sie dieser Nachricht den Absatz bei: „Scharfe Auseinandersetzungen mit Angstmachern + rechten Scharfmachern bleibt notwendig!“

Und da Sie gerade in Fahrt waren und sich nicht stoppen konnten, sprachen Sie von „PEGITIOTEN“ und von AFDisten & Co.“ Die hatten nämlich Ihren Zorn erregt, weil Linksextremisten Anhänger der Pegida und der AfD mit Steinen und Flaschen beworfen hatten.

Ja, Herr Stegner, das ist wirklich eine unverfrorene Anmaßung, dass einer, der von Linksextremisten misshandelt wird, diesen Linksextremisten Gewalt vorwirft. Wo leben wir denn, in einer Demokratie? Ich kann Sie verstehen, Herr Stegner. Unter Adolf hätt`s das alles nicht gegeben. Da herrschten noch Zucht und Disziplin. Ich bitte Sie, Herr Stegner, werden Sie Deutschlands neuer Führer! Wir brauchen Männer wie Sie, die mit eiserner Faust durchgreifen. Demokratie ist doch nur was für Schwächlinge!

Am Montag schrieben Sie auch, dass das politische Klima von „rechts vergiftet“ würde. Genau! Linke können unser politisches Klima nicht vergiften. Sie können Steine und Flaschen auf Andersdenkende werfen, Sie können Andersdenkende bedrohen und zusammenschlagen, jedoch das politische Klima vergiften? Nein, das geht nicht. Linke wurden mit dem Löffel der Unschuld im Munde geboren. Somit ist klar, wer hier Hass verbreitet und das politische Klima vergiftet.

Ich will zu Ihnen aber gerecht sein, Herr Stegner. Ihre Hetze und Ihr Gift verbreiten Sie in der SPD nun wirklich nicht alleine. Vizekanzler Gabriel und Generalsekretärin Fahima üben sich auch in der Rolle eines Goebbels. Gabriel spricht gerne mal bei Andersdenkenden von „Pack“ und Fahimi will Pegida-Anhänger „mit voller Härte“ vom Verfassungsschutz verfolgen lassen. Und Justizminister Maas (SPD) denkt, Pedida-Anhänger sind für linke Straftaten „mitverantwortlich“.

Wissen Sie was, Herr Stegner, öffnen wir doch einfach wieder die KZs und werfen all das Gerümpel an Menschen hinein, die anders denken als SPD-Politiker. Wer die SED, Pardon, ich meinte die SPD, kritisiert, wird zukünftig standrechtlich erschossen. Eine deutsche Volksweisheit sagt nicht umsonst: Manche gehen so weit nach links, dass sie rechts herauskommen. Das gilt für Sie und die SPD. Somit sind Sie, Herr Stegner, doch in der richtigen Partei. Glückwunsch!

Es liegt nun an uns Bürger, dafür zu sorgen, dass Sie, Herr Ralf Stegner, keine rechtsfreien Räume in unserem Land schaffen können, in dem nur noch die politischen Vorgaben von Ihnen und Ihrer SPD gelten. Daher rufe ich auf, die Pegida zu stärken, entweder, indem man nach Dresden fährt, oder in seinem Ort, selbst eine Pegida anmeldet.

Ich weiß nicht genau, wer oder was Deutschland ist, aber Sie, Herr Stegner, sind es sicher nicht.

Ihr

Wolfgang Luley

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