Liebe Beatrix von Storch,

Sie haben Glück, noch leben Sie! Linksextremisten brannten vor zwei Wochen Ihr Auto nieder und heute Nacht schlugen sie die Scheiben Ihres Berliner Büros ein und bewarfen es mit Farbbeutel.

Linksextreme haben Ihnen, Frau von Storch, den Krieg erklärt. Wann Sie vor deren Kugeln in Deckung gehen müssen, scheint nur eine Frage der Zeit. Dramatisiere ich? Hoffentlich!

Ich will Linksextreme nicht verharmlosen, Sie, Frau von Storch, haben aber auch Feinde in der Politik. Es sind SPD-Politiker wie der SPD-Vize Ralf Stegner, der behauptet, Politiker der AfD würden sich zu Opfern stilisieren. Nach dieser „Logik“ hätten Sie, Frau von Storch, die Linksextremen selbst gerufen und sie gebeten, Auto und Büro zu verwüsten. Das ist, als ob man einem Reh unterstellt, es habe den Jäger selbst gerufen, der es auf der Flucht erschossen hat. Politiker, die so reden, sollte man aus der Partei werfen, egal, welches Amt sie gerade bekleiden.

Auch sollte man die Anschläge auf Sie, Frau von Storch, in einem größeres Zusammenhang sehen. Nicht bloß Sie werden Opfer linksextremer Gewalt, auch andere Menschen, die ich jetzt – salopp – in die rechts-konservative Ecke schiebe. Ich kann es auch genauer sagen: Sie, Frau von Storch, stehen für einen Politikertyp, der deutsche Werte und Traditionen erhalten will. Sie sind gegen Schwule, die unsere Gesellschaft komplett schwul machen wollen und für Hetero-Familien, Sie lehnen Gender-Politik ab, weil Sie behaupten, die Biologie entscheidet über die Frage, ob einer Mann oder Frau ist, und nicht die Gesellschaft oder eigenes Wunschdenken. Auch wollen Sie eine geordnete Einreise von Asylsuchenden nach Deutschland. Mit anderen Worten: Sie wollen genau das Gegenteil der Linken und Linksextremen.

Damit stehen Sie auf der Terrorliste der Linksextremen, wie auch Hedwig von Beverfoerde, deren Auto letzte Woche Opfer der Linksextremen wurde und ebenfalls ausbrannte. Auch Sie befürwortet einen Schutz der Ehe und Familie und organisiert sogar eigene Demos, die „Demos für Alle“ heißen. Das haben vielleicht die Linksextremen als Einladung verstanden? Man sollte die Demos für Alle in: „Demos für Alle, ausgenommen Linksextreme“, umbenennen.

Wenn ich richtig informiert bin, soll auch noch ein Theaterstück zur Hetze gegen rechts-konservative Politiker und Aktivisten beitragen. Seit dem 25. Oktober 15 läuft an der Berliner Schaubühne am Lehniner Platz das Stück „Fear“ des Regisseurs Falk Richter. Er lässt darin Schauspieler auftreten, die vor ihrem Gesicht Fotos tragen von Rechten wie Frau von Storch oder Frau Beverfoerde. Verkleidet sind die Schauspieler als „Nazi-Zombies“ und sagen Texte auf, wie: Man müsse „Zombies ins Gesicht schießen“ nur dann seien sie „wirklich tot“.

Ich kenne das Stück nicht, habe es nie gesehen und verlasse mich auf Informationen Dritter. Doch ich sage – ungeachtet dessen – dass Herr Falk Richter und „Fear“ für die Anschläge nicht verantwortlich sind. Wer das behauptet, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Linksextreme brauchen kein Theater für ihre Gewaltphantasien. Frau von Storch und Frau von Beverfoerde wären ohnehin linkem Terror zum Opfer gefallen. Vielleicht mag „Fear“ den Zeitpunkt verkürzt haben, aber mehr nicht. Aus meiner Erfahrung als Autor weiß ich, dass Kunst ein Spiegel der Gesellschaft ist. „Fear“ passt in unsere Zeit, es hat diese Zeit aber nicht erschaffen. Erst kommt die Zeit, dann die Kunst, die sie spiegelt.

Wer aber ist verantwortlich für die Zeit? Es sind wir, wir Bürger, die wir Schöpfer jener Zeiten sind, in denen wir leben und leben wollen. Schöpfer unserer Zeit sind Frau von Storch, Frau von Beverfoerde und die Linksextremen und die Bürger, die sich wegducken und nur ihre Ruhe haben wollen. Zu den Schöpfern zählen auch Hetzer wie der SPD-Vize Ralf Stegner. Es liegt an uns Bürger, so Hetzern die rote Karte zu zeigen, indem wir zum Beispiel nicht mehr SPD wählen. SPD-Chef Sigmar Gabriel will 2017 Bundeskanzler werden, lasst uns das verhindern. Sagt: Nein! zu einem weiteren SPD-Hetzer, sagt Nein! zu einem SPD-Bundeskanzler Gabriel.

Steht auf gegen Linksextreme. Haltet zusammen, lasst euch nicht spalten. Heute greifen Linke AfD-Politiker an, morgen euch und übermorgen die Welt. Wer das nicht glaubt, soll sich informieren, wer Joseph Stalin war oder Mao oder Pol Pot oder … oder … oder …

Wer in einer Demokratie seine Hände vors Gesicht hält, muss sie in der Diktatur hochhalten. Und soll keiner glauben, ihn ginge Gewalt gegen Dritte nichts an. Es weiß nämlich keiner, wer der „Dritte“ ist!

Insofern ist der Namen des Theaterstückes passend, es heißt „Angst“, es spielt in einer Zeit der Angst und selbst ruft es auch Angst hervor. Perfekt!

Ich wünsche Ihnen Frau von Storch und Frau von Beverfoerde Mut, Ausdauer und viel Erfolg.

Mit herzlichen Grüßen

Wolfgang Luley

http://www.freiewelt.net/nachricht/erneut-anschlag-auf-beatrix-von-storch-afd-10064261/

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