Eklat beim ORF, gut für die Meinungsfreiheit

Beim ORF-Bürgerforum kamen auch nicht genehme Stimmen durch die Mikrophone des österreichischen Staatssenders, auch gab es dort echte Diskussionen – anders als bei den deutschen Staatssendern. Buh-Rufe, Publikums-Zwischenrufe – eben Diskussion statt einstudierter Talk ala Jauch, Illner und Lanz.

Allerdings mit Abgrenzung die an Fussballstadien erinnern. Es wurden für die Sendung zwei Publikumsblöcke aufgebaut: ein linker und ein rechter.

Die Zeitung heute berichtet:

Den Politikern – Kanzler und Vize am Podium, die Opposition im Publikumsbereich – sah man Irritation an. Auch bei den vielen Zwischenrufen. Aus den halb offenen Mikros am Podium hörte man die Regierungsvertreter sagen: “Das ist skurril.”

Vizekanzler Mitterlehner forderte “Diskussionskultur” vom Publikum ein, Bundeskanzler Faymann schließlich “Respekt.”

Doch den echten Eklat, für den stets linken ORF macht diese Zeile aus:

Dann das: Alexander Markovics, Chef der extremen rechten Gruppierung der Identitären, erhielt das Mikrofon. Spulte sein Programm von Grenzschutz und Fremdenangst ab. Unklar blieb: Wurde er offziell vom ORF eingeladen?

Dem Zuschauer dürfte diese Frage letztendlich egal sein, denn auch in Österreich wünscht man sich mehr Meinungsfreiheit, mehr Demokratie – so zumindest zeigen es die Umfragewerte auf der Seite:

heute-Umfrage ORF

 

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