Liebe Bundeswehr,

„Soldaten sind Mörder“ hat der Satiriker Kurt Tucholsky über Soldaten gesagt. Das ist natürlich reiner Blödsinn. Ihr sollt in Syrien gegen den Islamischen Staat kämpfen, der Deutschland mit Krieg und mit Anschlägen gedroht hat.
Im August 2015 veröffentlichte der Islamische Staat ein Video, in dem er seine Anhänger zur Gewalt und zu Morden in Deutschland aufrief. Verkündet wurde diese Kriegserklärung von dem bekannten österreichischen Terroristen Mohamed Mahmoud und ein anderer Terrorist, der als „Abu Omar al-Almani“ bekannt ist. Mahmoud sagte: „Unsere Rache wird bei euch vor Ort sein“ worauf al-Almani ergänzte: „Greift die Kuffar an, in ihren eigenen Häusern! Tötet sie dort, wo ihr sie findet!“ Lässt sich das missverstehen? Nein. Ein Griff zur Waffe scheint gerechtfertigt.
Nur leider sind wir Bürger nicht gefragt worden. Kanzlerdarstellerin Angela Merkel (CDU) will nach Syrien Soldaten schicken. Diskussionen sind dabei unerwünscht. Seit dem großen Reaktorunglück im japanischen Fukushima (2011) beschließt Merkel ihre Entscheidungen im Alleingang. So hat sie den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen – und teilweise – wieder rückgängig gemacht. Was zeigt, wie vorschnell und halbherzig Merkel handelt. Wichtig ist aber, dass wir Bürger nicht gefragt wurden. Auch beim Thema, ob Deutschland Asylsuchende aufnehmen will, haben wir Bürger brav die Klappe zu halten. Diese Liste kann man noch erweitern, etwa mit der Vorratsdatenspeicherung.
Und nun soll die Bundeswehr nach Syrien und den Islamischen Staat bekämpfen. Die Ironie bei der Geschichte ist aber die, dass extra Syrer, aus Syrien zu uns fliehen, weil sie eben nicht kämpfen und auch nicht kämpfen wollen. Warum soll es dann die Bundeswehr? Zumal uns Bürger keiner fragt, ob wir überhaupt in den Krieg ziehen wollen. Merkel scheint auch dieses Thema zu überfordern. Merkel will, Merkel tut, doch am Ende kommt nichts Ganzes dabei heraus. Kann man dieser Frau trauen? Ich selbst habe diese Frage – für mich – beantwortet, indem ich auf der Petitionsplattform „Change.org“ für eine Petition gestimmt habe, die den Rücktritt von Angela Merkel fordert.

Mir ist klar, dass Terroristen, wie Mahmoud und al-Almani, jeden Deutschen töten wollen, der nicht in ihr Weltbild passt; also Sie, geneigte Leser, mich und überhaupt jeden, der dem Islamische Staat in die Quere kommt. Trotzdem ist der Kampf gegen den Islamischen Staat eine Aufgabe für Syrer. Es ist ihr Land, das von Mahmouds und al-Almanis Terror überzogen wird. Fliehen ist menschlich, aber es ist keine Lösung. In der Hinsicht befürworte ich Waffenlieferungen, wie die an kurdische Peschmerga oder generell an alle, die gegen die Mahmouds und al-Almanis dieser Welt kämpfen. Das Signal, dass wir mit der Bundeswehr in Syrien aussenden, ist falsch. Wir sagen den Syriern, flieht ruhig zu uns, es ist verständlich, und mit den Mahmouds und al-Almanis liefern wir uns einen blutigen Kampf, der uns vielleicht Jahre kostet und an dessen Ende wir kein Ergebnis erreichen. Beispiele: Russland, das Krieg in Afghanistan führte (1979 bis 1989) und Amerikas Irakkrieg (2003), der wesentlich zur Entstehung der heutigen Situation (Islamischer Staat) beigetragen hat.
An dieser Stelle muss ich auch die deutsche Friedensbewegung kritisieren, die 2003 eine Kampagne startete, Motto: „10-Euro-für-den-irakischen-Widerstand“. Mit diesem Geld sollte der bewaffnete Widerstand im Irak gegen die amerikanischen Soldaten finanziert werden. Und als Krönung dieser Realsatire profitierten Terroristen und Soldaten des Saddam-Regimes davon. Kein Wunder, dass auch heute die Friedensbewegung gegen einen Krieg in Syrien ist. Speist sich der Islamische Staat doch aus Terroristen und Soldaten des Saddam-Regimes! (Kleiner Scherz am Rande!) Die Friedensbewegung ist aber für Gespräche und diplomatische Beziehungen zum Islamischen Staat. Und das nach den beiden Anschlägen in Paris dieses Jahres! Erst töten islamische Terroristen die Satiriker der Zeitung Charlie Hebdo und fast ein halbes Jahr später verüben andere Islamisten erneut Anschläge in Paris, bei dem sie wahllos über 100 Menschen erschießen. Was sagte Abu Omar al-Almani? „Greift die Kuffar an, in ihren eigenen Häusern! Tötet sie dort, wo ihr sie findet!“ Ich finde, es wird Zeit, dass Mahmoud und al-Almani einen Hausbesuch bekommen!
Wenn Syrier an der Spitze einer Befreiungsarmee gegen den Islamischen Staat kämpfen, können, die Bundeswehrsoldaten gerne mitkämpfen. Vorher sollten wir Bürger allerdings gefragt werden. Man nennt das „Politische Willensbildung“. Ob Kanzlerin Merkel davon gehört hat, bezweifle ich, sie tut und macht, als gäbe es in Deutschland keine Opposition. Sinkende Umfragewerte interessieren sie nicht; wer Kritik äußert, hat kein Herz, und wer andere politische Vorstellungen hat, hat kein Hirn. So zumindest kann man die Haltung Merkels, gegenüber ihren Kritikern und Gegnern, zusammenfassen. Ich fasse Merkels Politik wie folgt zusammen: Sie ist eine untalentierte und überforderte Frau, die ihre beste Zeit hatte, als sie mit Hoffnungen der Bürger spielen konnte, ohne sie erfüllen zu müssen. Und Hoffnungen gab es. Sie kam aus der ehemaligen DDR, war eine Frau, die in der Männerpartei CDU Karriere gemacht hatte und die erste Kanzlerin Deutschlands geworden war. Was aber hat sie mit diesem Vorschuss an Lorbeeren und Vertrauen gemacht? Sie hat alles verspielt. Zudem klebt sie auf ihrem Amtssessel. Ihr Motto lautet: Hauptsache ich bin an der Macht!
Auch wenn ich grundsätzlich gegen Krieg bin, ein Punkt, der für einen Krieg gegen den Islamischen Staat spricht, ist der, dass wir diesen Kampf nicht der Türkei überlassen sollten, die sich zwielichtig benimmt. Ob und wie die Türkei mit dem Islamischen Staat zusammenarbeitet, ist derzeit eine noch offene Frage. Zumindest, dass türkische Kliniken Soldaten des Islamischen Staates behandelten und sie anschließen wieder kämpfen ließen, ist glaubhaft.
Wenn schon kämpfen gegen die Mahmouds und al-Almanis des Islamischen Staates, dann sollen das Syrer bitte selbst tun, gerne auch mit unserer Hilfe, wenn uns die Regierung vorher fragt.
Sind Soldaten Mörder? Nein. Sie helfen gegen Terroristen und verteidigen demokratische Werte. Ich bin stolz, dass wir eine Bundeswehr haben.
Noch stolzer werde ich, wenn sie, sollte sich Merkel durchsetzen, ihr den Gehorsam verweigern. Eine Grundlage dafür bietet ihnen §11 des Soldatengesetzes; es legt fest, wie sich Soldaten ihren Befehlen verweigern können. Wer für Merkel in den Krieg soll, während Syrier bei uns ihre Beine auf den Tisch legen, dem kann diese Kriegsaufgabe nicht zugemutet werden. Will Merkel unbedingt Krieg, kann sie selbst zur Waffe greifen!
Und das meine ich nicht satirisch!
Euer
Wolfgang Luley
http://www.welt.de/politik/deutschland/article144841240/IS-droht-Merkel-und-Deutschland-in-Mord-Video.html
http://www.hagalil.com/archiv/2003/12/terror.htm
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One Reply to “Liebe Bundeswehr,”

  1. Zitat:
    “Ich selbst habe diese Frage – für mich – beantwortet, indem ich auf der Petitionsplattform „Change.org“ für eine Petition gestimmt habe, die den Rücktritt von Angela Merkel fordert.”
    Richtig so Herr Luley.
    Wer bei der Petition mitmachen will; hier der Link:
    https://www.change.org/p/wir-fordern-den-r%C3%BCcktritt-der-bundeskanzlerin-dr-a-merkel-und-sofortige-neuwahl-der-bundesregierung-resignation-of-the-german-chancellor-dr-a-merkel-and-immediate-reelection-of-the-german-government
    Bitte unterzeichnen und MASSIV verbeiten. Auf Facebook, Twitter und überall wo es möglich ist. Ruhig auch per Mail an Freunde, Verwandte und Bekannte schicken.

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