Streit um die gigantomanische Idriz-Moschee

Auch dieser „Erfolg“ der fragwürdigeren Sorte geht auf das ureigenste Konto der Stadt München: nachdem die Stadtverwaltung die Frist für den Grundstückserwerb immer wieder großzügig verlängert hatte, hat sich nun jüngst der langerwartete Großspender aus dem Morgenland gefunden und die stattliche Summe von rund 4,5 Millionen Euro für die Münchner Großmoschee über den Tresen geschoben. Es handle sich, orakeln die Lokalmedien, um einen ebenso betagten wie betuchten saudischen Geschäftsmann, der nicht weiß, was er mit seinem vielen Geld anstellen soll, und – wie erfreulich – eben noch rechtzeitig und ganz zufällig auf das „Münchner Forum für Islam“ (MFI) gestoßen sei. Jetzt hat der Ältestenrat, die oberste Kungelrunde im Münchner Rathaus, eine weitere großzügige Frist beschlossen, nämlich bis Ende 2016, innerhalb derer das MFI unter dem sattsam bekannten Penzberger Imam Idriz nun die nächsten Finanzierungsschritte offenlegen soll.

Daß die bayerische Landeshauptstadt endlich ihr „Zentrum für Islam in Europa – München“ (ZIE-M) erhält, dafür setzt sich in München ein Kuratorium aus 40 Prominenten ein, dem unter Vorsitz des früheren OB Ude Vertreter aus Religion, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft angehören. Der evangelische Landesbischof ist ebenso dabei wie jüdische Vertreter und der Zentralratschef der Muslime in Deutschland.

Weit über München hinaus umstritten ist das Moschee-Projekt nicht nur in Zeiten einer dramatisch wachsenden Bedrohung durch den islamistischen Terror, sondern auch deshalb, weil Imam Idriz schon vor Jahren handfeste Kontakte zu Führern radikaler Organisationen nachgewiesen werden konnten. Deshalb waren er und seine Islamische Gemeinde Penzberg von 2007 bis 2010 im bayerischen Verfassungsschutzbericht aufgeführt.

Im Münchner Rathaus wird der Konflikt um die Großmoschee, der jetzt in die nächste Runde geht, wie eh und je auf die BIA zulaufen, die sich seit Jahren als einzige Stimme im Stadtrat gegen die vorsätzliche Islamisierung Münchens einsetzt. Einen ersten Antrag zum Thema reichte die BIA heute in den Geschäftsgang des Rathauses ein (StR-Antrags-Nummer: 14-20 / A 01640; im Wortlaut unter: http://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/ANTRAG/3916251.pdf). Da zudem ein Dringlichkeitsantrag der beiden Ex-AfD-Stadträte vorliegt, dürfte das Moschee-Thema den Stadtrat schon in der Vollversammlung am Mittwoch beschäftigen.

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