Wundern Sie sich wirklich noch?

Im fernen Saarhölzbach, inmitten der Reichweite der Saarbrücker Zeitung, wurde ein ehemaliges Hotel aufgekauft. Eigentlich kaum erwähnenswert, wenn nicht …

… Asylbewerber dort die nächste Zeit verbringen sollen. Auch das ist kaum eine Zeitungsnachricht wert, hat doch Deutschland, so scheint es, mehr Asylbehausungen als Wälder.

… folgendes einen aufhorchen lässt:

die Besitzer: Markus Rausch, Chef der SPD-Fraktion im Mettlacher Gemeinderat, und Hans-Georg Stritter, der lange für die SPD im saarländischen Landtag saß.

[…]

Sie haben dafür die Gesellschaft „Grüner Kreis Immobilien“ (GKI) zunächst mit Sitz in Berlin gegründet. Unter den Hammer brachte das ehemalige Hotel und Restaurant, das seit Oktober 2014 zum Verkauf stand, die Sparkasse Merzig Wadern, in deren Verwaltungsrat Stritter sitzt. Für 210 000 Euro ging das Gebäude bei der Zwangsversteigerung an Rausch.

[…]

Am 5. Oktober, also wenige Tage vor dem Versteigerungstermin, hatte Rausch die GKI ins Handelsregister Berlin eintragen lassen – zunächst mit ihm als Geschäftsführer und Stritter als Gesellschafter. Anfang November hat Rausch Ehefrau Karin seine Anteile übertragen, die nun Gesellschafterin ist. Stritter wurde geschäftsführender Gesellschafter.

Die nordische Sagenwelt: Jetzt bei ROMOWE

Die nordische Sagenwelt:
Jetzt bei ROMOWE

Wir wiederholen: Chef der SPD Fraktion und ein weiterer MdL der SPD gründen eine Gesellschaft und kaufen ein Haus. Dieses wird finanziert von der öffentlichen (also mit Staatsgeldern finanzierten) Bank “Sparkasse”, in dessen Verwaltungsrat der ehemalige MdL sitzt. Vereinfacht gesagt mit Steuergeldern und weiteren Staatsgeldern wurde ein ehemaliges Hotel gekauft. Gezahlt haben es demnach nicht die beiden Politiker, sondern die Einwohner des Ortes, der Kommune, des Kreises und es Landes. Auch wenn Rausch betont, er habe es als “Privatmann” gekauft, wie man im Bericht nachlesen kann.

Deshalb wurde, natürlich, nicht gleich an ein Asylbewerberheim gedacht, sondern…

Zunächst sei geplant gewesen, im Obergeschoss vier Wohnungen auszubauen und im Erdgeschoss das Restaurant zu belassen. Bei dieser Variante „hätten wir eine Rendite von über 400 000 Euro in sechs bis sieben Monaten erzielt“, ist Rausch sicher. Zu der Kaufsumme von 210 000 Euro kalkulierte er Umbaukosten von 150 000 Euro. Dem gegenüber hätte der Verkauf der vier Wohnungen à 190 000 Euro gestanden, zudem die Miete der Gastronomie mit rund 1000 Euro.

Doch man wollte helfen. Nicht etwa den Wählern der Gesinnungsgenossen oder aber anderen armen Mitbürgern, versteht sich:

„Doch wir wollten angesichts der hohen Zahl an Flüchtlingen der Gemeinde helfen und haben ihr das Objekt zur Unterbringung der Leute angeboten“, sagen die beiden. Und: „Die Alte Schule wird zu marktüblichen Konditionen vermietet.“

Mit 20 bis 30 Neubürger rechnet sich dies wie folgt:

Als Mietsumme stehen nach SZ-Informationen 3900 Euro pro Monat im Raum.

Man sieht also, dass der “Privatkauf” von ganz edlen Motiven geleitet wurde und eine “Vetternwirtschaft” – da auch der Bürgermeister SPD-Mitglied ist, wie von der CDU angesprochen wurde, – nie stattfand. Die “Sozialdemokraten” haben eben ein offenes Herz und eine geöffnete Brieftasche. Von sozialem Denken hingegen fehlt es augenscheinlich, obwohl man einen guten Contrapunkt vorbereitet hatte:

. „Auch wollten wir den Flüchtlingen ein anständiges Dach über dem Kopf bieten und verhindern, dass Bürgerhäuser oder Sporthallen belegt werden müssen.“

So dürften nun alle beruhigt sein. Wohlwissend im Hinterkopf, dass die Asylwirtschaft in der BRD die meisten Einnahmen bringt, nur nicht dem ehrlichen Bürger und schon gar nicht dem deutschen Steuerzahler, auf dessen Rücken, einmal mehr, eine scheinheilige Wirtschaftsfehlpolitik ausgetragen wird.

 

Gesamt
0 von 5 Sternen bei 0 Abstimmungen.
Deine Bewertung:

2 Replies to “Wundern Sie sich wirklich noch?”

  1. Leute, es wird immer schlimmer. Es liegt also an jedem EINZELNEN uns, zur Veränderung beizutragen. Dinge, die jeder von UNS sofort tun kann:

    1. Aufkleber der Antifa/Linken an Säulen/Masten etc. entfernen, ODER MIT POSTAUFKLEBERN ÜBERKLEBEN (geht schnell + ist kostenfrei)

    2. kostenfreie Propagandazeitschriften die öffentlich ausliegen entfernen/ gilt auch für Aushänge etc. (machen die Linken auch)

    3. Bei Schmierereien der Antifa das Ordnungsamt anrufen, dass sie es wegmachen sollen. Wer besonders vorsichtg ist, nimmt ne öffentliche Telefonzelle.

    4. Visitenkarten/oder Handzettel erstellen mit den wichtigsten Internetadressen (pi-news.net, aktive-patrioten.de etc.) zum verteilen im Gespräch oder an Interessierte (immer mitführen).

    5. Universitätsbibliotheken/Stadtbibliotheken besitzen oftmals die Möglichkeit über einen Erwerbungsvorschlag Bücher zum Kauf vorzuschlagen. Hier z.B. von vernünftigen Verlagen wie antaios.de Bücher kostenfrei bestellen (unterstützt den Verlag und den Autor z.B. Sarrazin/Pirincci etc). Als Begründungstext einfach Rezensionen bei amazon.de nachschlagen und dazu schreiben, dasss es für Soziologen oder andere `Wissenschaftler’ interessant ist.

    6. Mundpropaganda für die eigene Sache (Als Argumentationshilfe eigenet sich gut “Die Sprache der BRD” von Manfred Kleine-Hartlage.

    7. Diese Liste mit anderen Teilen und weitergeben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.