Der Schmarrn mit dem Oktoberfest: “Ja, aber …!”

Die politisch organisierte Gutmenschenfraktion setzte in den vergangenen Tagen das ein, was man den angeblich rechten, den besorgten, Bürgern vorwarf. “Silversternacht in Köln war schlimm. Ja, aber …!” Und es wurden Vergleiche gezogen, bei der jeder Frau übel hätte werden können. Und: Ja, jede Vergewaltigung, jedes Begrabschen ist schlimm, aber ….

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Es ist moralisch bedenklich, wenn Vorfälle miteinander aufgewogen werden, wie es die Grünenpolitiker vormachten und die SPD-Fahnenträger erweiterten. So entstand auch die Geschichte mit dem Oktoberfest, auf dem angeblich 200 Frauen jährlich vergewaltigt wurden. Dies sollte als Beispiel dafür dienen, dass Vergewaltigungen ein gesellschaftliches Problem wäre. Wobei man zusätzlich die Wörter Sexismus und sexualisierte Gewalt mit einfliessen lässt. Selbst ARD und ZDF spielen diese Karte aus – und verbreiten damit unhaltbare Zahlen. Lügen also. Und somit sprangen andere auf, Boulevardblätter bis hin zum Kölner Stadtanzeiger, Tageszeitungen bis zur Frankfurter Rundschau und hochgejubelte Internetableger, wie Vice.

Nur die FAZ beleuchtete das Thema neutral und musste feststellen:

Das Netz hat die Zahlen aus einem Artikel der „taz“ des Jahres 2009, der keine Quellen angibt, und nicht aus der Statistik der Polizei. 2008 kam es den Behörden zufolge zu vier Vergewaltigungen, 2009 zu sechs, vorletztes Jahr zu zwei und dieses Jahr zum Glück nur zu einer versuchten Tat. Nein, sagt Schicht [Pressestelle der Polizei, München], das könne er wirklich ausschließen, die Zahlen zehn und zweihundert seien definitiv falsch.

Trotz der mühsamen Aufklärungsarbeit der FAZ wird sich das Gerücht in den linken Kreisen halten. Dafür sorgte allein Anne Wizorek, die einst mit #Aufschrei einen – mehr als missglückten – Flirtversuch eines FDP Politikers als Sexismus darstellte. Aber auch die “Social Network Expertin der ARD” Anna-Mareike Krause verbreitet über Twitter “ihre” Zahlen und erreicht damit tausende.

Selbst wenn die Zahlen der beiden Frauen stimmen würden, zum Aufrechnen reicht dies immer noch nicht. Auf den Wiesn sind über 5 Millionen Menschen, unterschiedlichster Herkunft, über Tage unterwegs. In Köln ging die Gefahr von 1000 sogenannten Neubürgern in einer Nacht aus – und es sind derzeit über 500 Anzeigen. Wollen Krause und Wizorek das wirklich nachrechnen? Rechnen wir dann Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf, Dortmund, …, …, … dazu?

Nein, das Aufrechnen ist ein großer Fehler. Auch #Aufschreifrauen sollten benennen was zu benennen ist. Ohne Scham und falsches politisches Duckmäusertum. Denn dies machte Silvester erst möglich. Schon vorab konnte dieser “Trend” festgestellt werden und er wurde benannt, zum Beispiel hier, sehr ausführlich. Aber es durfte nicht sein, was nicht sein darf.

 

 

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