Lieber Julian Kinzel!

Lieber Julian Kinzel!

Am vergangenen Montag sollen Sie Opfer dreier Rechtradikaler geworden sein, die Sie auf dem Bahnhof in Wismar überfallen, beschimpf und niedergestochen haben. Gesehen hat es keiner, Sie aber beteuerten es. Und wer in Ihr Gesicht sah – blonde Haare und blaue Augen – der konnte nicht anders, er musste Ihnen einfach glauben!

Sie sind Politiker bei der Linkspartei und Mitglied im Kreisvorstand Schwerin. Für mich sind Sie ein politisches Irrlicht! Erst schneiden Sie sich mit einem Messer selbst und behaupten dann, drei üble “Rechtsradikale” hätten Sie angegriffen. Und natürlich wurden Sie von diesen Strolchen auch tüchtig beschimpft. Einer soll Sie “schwule Kommunistensau” genannt haben.

Ist Ihnen wirklich nicht mehr eingefallen? Nein? Ich hätte noch einige Schimpfworte: Lügner, linker Spinner, selbsternannter Demokrat usw. Aber lassen wir das. Der selbstverübte Angriff war nur der Auftakt für Ihre Darbietung eines linken Märtyrers.

Über Ihren Wismarer Kreisverband verkündeten Sie eine Botschaft, aber nicht irgendeine, nein, es war eine, die Sie, Herr Kinzel, auf eine Stufe mit Jesus, Luther-King und Gandhi stellen sollte. So oder so ähnlich hatten Sie es sich gedacht. Ihre Botschaft, als Julian – Jesus – Martin-Luther – Gandhi Kinzel, lautete auch darum :

“Unsere Antwort auf Hass muss Liebe, auf Dummheit Vernunft und auf Gewalt Solidarität sein. Somit ist Hass hier fehl am Platz. Lasst uns dieses Ereignis zum Anlass nehmen, solchen Ideologien durch mehr Menschlichkeit vorzubeugen”

Ach – je. Da wird ein Jüngelchen von gerade mal 18 Lenzen “Opfer” böser Rechter, die ihm nach dem Leben trachten und er gibt sich als sanftmütiger Weiser zu erkennen. Ach, mein Leben bedeutet mir nichts, aber Liebe und Frieden, das ist wichtig! Was dachten Sie, dass Mädels Ihre Bude einrennen? Frei dem Motto: Julian Du Held – ich will von Dir ein Kind! Weiß Ihre Mama eigentlich welch üble und perverse Gedanken Sie hegen? Wären Sie mein Sohn, mir kämen Sie nicht über die Schwelle!

Ginge es um Mädels, könnte ich Sie, Herr Kinzel, verstehen. Wem die Hose juckt und wem Hormone das Hirn vernageln, handelt menschlich, aber Sie, als Linker, als selbsternannter Demokrat …

Was Linke unter Wahrheit verstehen, wird deutlich, wenn man sich die jüngste Vergangenheit der Linken ansieht. Etwa: 2014. Da behauptet die linke Journalistin Andrea Röpke, sie hätte ganz, ganz genau gesehen, wie Sicherheitsleute, bei einer AfD-Veranstaltung in Bremen, einen linken Fotografen misshandelt hätten. Dumm nur, dass der Fotograf gefilmt wurde, wie er sich auf den Boden fallen ließ und anschließend wild mit den Armen fuchtelte, als müsse er den Satan höchstselbst abhalten.

Zudem blockieren Linke angemeldete Demonstrationen und rufen im Internet zu Blockaden auf, dass sie damit das Recht anderer Bürger auf Demonstrationen behindern, stört sie nicht. Linke sind ja die Guten und haben immer recht, behaupten Linken. Und so bewerfen sie auch Polizisten mit Flaschen und Steinen. In Leipzig greifen Linke regelmäßig Polizisten an. Und all das im Namen von Demokratie! Was Linke unter Demokratie verstehen, hat man in der DDR gesehen. Die DDR konnte nur darum 40 Jahre überleben, weil sie ihre Bürger hinter einer Mauer eingesperrt hat und jeden erschoss, der zu fliehen versuchte. Kommunismus ist, wenn man trotzdem lacht!

Andererseits: Man kann sich auch fragen, von was die Linken politisch leben? Sie leben davon, dass sie an jeder Ecke einen Nazi wittern. Hört man Linke reden, etwa von Liebe und Frieden und so, dann fragt mach sich, warum es eine DDR überhaupt gab? Vielleicht habe ich auch nur einen falschen Blick auf die Geschichte! Die Linken in der DDR haben keine Flüchtlinge getötet, die jagten ihnen Kugeln in den Rücken, weil sie nicht wussten, wie sie hätten ihre Liebe zu ihnen sonst ausdrücken sollen.  Mord ist quasi Liebe mit anderen Mitteln.

Da kann man froh sein, dass Sie, Herr Julian – Jesus – Martin-Luther – Gandhi Kinzel, nur sich verletzt haben und keinen sonst. Gerechterweise muss man aber zugeben, dass die Linken in der DDR andere Möglichkeiten hatten. Sie sind eben zu spät geboren. Etwas früher auf der Welt – und Sie hätten ein zweiter Erich Honecker werden können! So aber reicht es nur zu einem Julian – Jesus – Martin-Luther – Gandhi Kinzel. Ach, was sage ich, nicht einmal dazu reicht` s! Sie sind nur ein linker Spinner und selbternannter Demokrat.

Mit anderen Worten: Sie passen wunderbar zu den Linken.

Noch ein kleiner Tipp! Ich habe eine wunderbare Idee, wie Sie ein Held werden und gleichzeitig ein Zeichen gegen Rechtsextreme setzten können. Mein Vorschlag lautet: Selbstmord gegen Rechts! Da Sie ohnehin Aggressionen gegen sich selbst hegen, können Sie damit ein Zeichen setzten und sind all Ihre seelischen Probleme los – für immer! Wenn schon linker Märtyrer – dann richtig!

Vielleicht sollten Sie aber doch keinen Selbstmord gegen Rechts verüben. Sie sind ein solches Irrlicht und eine solche Lachnummer, dass die Rechten sich über Sie totlachen. Ja, das könnte funktionieren. Und wenn Sie sich wieder schneiden wollen, sollten Sie vielleicht ein großes Messer nehmen oder gar ein Beil – das wäre dann richtig lustig. Sie müssen sich nur trauen! Und es klappt dann auch mit den Mädels – vielleicht!

Ich wünsche Ihnen zukünftig ein konsequenteres Verhalten.

Ihr

Wolfgang Luley

http://www.abendblatt.de/region/mecklenburg-vorpommern/article206895695/Linken-Politiker-gibt-erstaunliche-Antwort-auf-Messerattacke.html

„taz“-Journalist erfindet Angriff während AfD-Veranstaltung

 

 

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