Wismar: Wenn Gewalt fehlt, wird sie erfunden

Dietmar Bartsch, Fraktionschef der Linken im Bundestag, schrieb auf Facebook: „Welcher Hass und welche kriminelle Energie muss in Menschen stecken, die den Tod eines Zwanzigjährigen in Kauf nehmen, dessen politische Gesinnung ihnen nicht gelegen ist? Ich kenne Julian gut, er ist ein toller Student, dessen besonnenes politisches Engagement ich sehr schätze.“ – Jetzt wolle man erst einmal die Ermittlungen abwarten. Oder noch besser schweigen.

Denn der Linkspolitiker Julian Künzel, das Opfer, war kein Opfer. Und – Der Angriff galt nicht der Gesellschaft. Die dicke Jacke die schlimmeres verhinderte, half nicht einmal als Jacke des Schweigens zu Köln, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf, Bielefeld, …, …, …, …. Sie war, mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht einmal existent. Nun ermittelt der Staatsschutz – gegen Künzel. Ihn erwarten, bei Schuldspruch, bis zu 3 Jahre Freiheitsstrafe. Doch davon ist nicht auszugehen. Eine untere Geldstrafe wird wahrscheinlicher sein. Und Wismar ist nicht sicherer – mit oder ohne den Vertreter der Linken.

 

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