Wohnungslose Deutsche machen für Flüchtlinge Platz

Bis in den Dezember hinein, waren es Verschwörungstheoretiker und Rechtspopulisten, die vor diesem Szenario warnten. Nun aber muss selbst die linke Presse darüber berichten: Obdachlose machen Platz für Flüchtlinge. So wurden, nach Informationen der Berliner Morgenpost lebten 32 Männer ohne eigenen Wohnsitz im Gästehaus Moabit, weil der Betreiberin der Mietvertrag gekündigt wurde, müssen nun alle gehen.

Dies hat nicht die Stadt Berlin zu verantworten. Es geht nur um das Geschäft, um Profit:

Nachmieter des jetzigen Gästehauses ist der Hostelbetreiber Gikon, der in Berlin möblierte Zimmer und Wohnungen anbietet und an der Lehrter Straße bereits Flüchtlinge beherbergt hat. Bei Fragen zur künftigen Nutzung verweist Gikon an die Eigentümergemeinschaft des Hauses. Diese lässt sich durch die Berolina Grundbesitz GmbH vertreten, die auf Anfrage der Morgenpost keine Stellungnahme geben wollte.

schreibt die Zeitung und führt weiter aus

Finanziell sei deren Betrieb grundsätzlich profitabler als ein Haus für Wohnungslose,

sagte Bezirksstadtrat Stephan von Dassel: “Zwar nicht unbedingt vom Tagessatz her, der gezahlt wird. Aber Flüchtlinge wohnen meist zu mehreren in einem Zimmer, vor allem, wenn es sich um Familien handelt. Das ist bei der Klientel, die im Gästehaus wohnt, nicht möglich, sie haben Einzel- oder maximal Doppelzimmer.”

Die Tagessätze für Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünfte sind nicht starr. Für Notschlafplätze im Rahmen der Kältehilfe werden 15 Euro pro Tag und Person angesetzt. Der Tagessatz für die Unterbringung von Obdachlosen hängt jedoch stark von Angebot und Nachfrage ab. Ein Platz im Mehrbettzimmer ist ab zwölf Euro zu haben, Einzelzimmer kosten 13 bis 36 Euro. Für eine Hostelunterbringung etwa werden aber bis zu 50 Euro pro Nacht bewilligt. Das gilt auch für Flüchtlinge. Bei deren Unterkünften rechnet der Senat in der Regel mit Tagessätzen von 15 bis 20 Euro, ohne Verpflegung.

Das Geschäft mit der Armut legt weiter zu. Dass Obdachlose gegen Flüchtlinge ausgespielt werden, dass es an Flüchtlingen” mehr zu verdienen gibt, dafür sorgte die Bundesregierung. Vielleicht aus falscher Toleranz, vielleicht aus falschem Hilfsverständnis, vielleicht aber auch durch die Profitgier der Lobbyisten.

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