BraMM ist nicht Pogida

Pogida, allein das Wort lässt einem Zweifel aufkommen. Ist Pogida wirklich ein Ableger der Pegida? Immerhin spazierten mehr als 100 Potsdamer, wie beim Vorbild PEGIDA, durch die Strassen am Montag Abend. Und wie beim Dresdener Vorbild gab es Gegendemonstrationen mit, nach Medieninformationen, mehr als 600 Gegendemonstranten. Davon einige Gewalttätig. 

Zunächst bewarfen linke Aktivisten die Pogida-Anhänger mit Böllern, Flaschen und Schneebällen, diese mussten in Deckung gehen. Ebenso wurden Polizisten attackiert. Wie die PNN von der Polizei am Dienstag erfuhren, wurden sieben Polizeibeamte verletzt. Zwei davon sind aus der Potsdamer Bereitschaftspolizei, fünf weitere sind Polizisten aus Berlin. Die Beamten seien laut Polizei leicht verletzt worden, aber weiterhin dienstfähig.

schreiben die Potsdamer Neuesten Nachrichten. Pogida-Anhänger mussten stundenlang, nach Abbruch der Deonstration ausharren – eben weil von links die Gewalt nicht abnahm, die Polizei derer nicht Herr wurde. Doch Linke, gar die SAntifa, als Schuldige hinzustellen? Das ginge dann doch zu weit:

Um die gestrige Aktion hatte es im Vorfeld einiges Hin und Her gegeben. Zunächst war vor allem der Veranstalter unklar. Erst bei einer von der NPD gesteuerten Anti-Asyl-Aktion in Oranienburg (Oberhavel) hatte der Potsdamer Privatmann Christian M. öffentlich Details für den Aufzug genannt.

berichtet die PNN um wenig später nachzusetzen:

Nach Ansicht der Sicherheitsbehörde werde der Aufzug von dem inoffiziellen Pegida-Ableger „Brandenburger für Mitbestimmung und Meinungsfreiheit“ (BraMM) unterstützt – bei dem man von einer rechtsextremistischen Beeinflussung ausgehen könne, wie es vom Verfassungsschutz hieß.

BraMM rechtsextremistisch? Das wäre dem Autor, der auf der BraMM vor etwa einem Jahr als Redner auftrat, verwundern. Auch einer der Organisatoren, Heiko Müller, zeigt sich auf Facebook mehr als verwundert:

Nachfolgend möchte ich im Zuge meiner Tätigkeiten als Mit-Organisator der BraMM – Pegida Brandenburg folgendes zu den…

Gepostet von Heiko Müller am Dienstag, 12. Januar 2016

Es bleibt Abzuwarten, ob die PNN – und andere Presseorgane, dieses Statement hören. Man mag es eher bezweifeln …

Doch genau daran sieht man, was folgen muss: Einigkeit auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner. Einigkeit darin Deutschland retten zu wollen, für unsere Zukunft, für unsere Kinder.

Gesamt
0 von 5 Sternen bei 0 Abstimmungen.
Deine Bewertung:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.