Lässt Friede Springer Merkel fallen?

“Die deutschen Medien werden wach!” höre ich immer wieder. Und manchmal scheint es so. Viele teilen BILD-, Welt- und andere Berichte, in denen immer wieder Bundeskanzlerin Merkel kritisiert wird. Das war vor 3 Wochen noch undenkbar. Nach Silvester werden die Zwischentöne jedoch lauter. Auch und gerade in der Springer-Presse. Es könnte sich das Wulff-Omen wiederholen.

Daumen hoch bei FB und weitersagen!

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Auch die BURDA-Medien und Bertelsmann-Erzeugnisse setzen langsam nach. Und die Medien der SPD (dd.vg) von Hamburg über NRW bis nach Leipzig, sowie bei den SPD-Radiosendern von RPR1 über ffn, Antenne und Radio21 darf neuerdings Kritik an Merkel geäußert werden. Nun hätte man es sich von den SPD-Medien eigentlich schon immer gewünscht, aber die SPD ist weder sozial noch demokratisch – auch auch nicht für Deutschland sondern einhellig für eine Europäische Union.

Heute morgen vermeldete der Preussische Anzeiger ironisch “Angela Merkel ist zurückgetreten!” und beschrieb “Der Druck steige im Kessel der Union, der langsam zu explodieren drohe. […] Die erste Fraktionssitzung im neuen Jahr würde für Angela Merkel „zum Scherbengericht. Die Debatte eine einzige Klage über die derzeitige Situation“

Rechnet man nun eins und eins zusammen und multipliziert dies mit der CSU-Unzufriedenheit und der letzten Wahlumfrage, dann könnte man zu dem Schluss kommen, sie kann nicht mehr (lange) Kanzlerin spielen. Jedoch hat weder Friede Springer noch Hubert Burda, aber auch Brigitte Mohn (Bertelsmann) nicht die Nachfolge geregelt. Denn wer soll Merkel ersetzen? Gabriel? Özdemir? Oder etwa doch Julia Klöckner?

Fest steht eines: Nicht der Wähler entscheidet, zumindest so lange er nicht die bundestreuen Medien liest, hört und verinnerlicht, die kommende Wahl. Die staatstreuen Medien erheben, ernennen und lassen fallen. 

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