Der Wandel der Medien. Warum jetzt erst?

Ein Zwischenruf von Denny M. Reitzenstein

Die Medien haben sich jahrelang schwer getan, die Öffentlichkeit bei Straftaten die genaue Herkunft der Täter zu präsentieren. Oft hielten sich die Medien bei der Beschreibung der Täter nur an folgende Fakten: Alter, Größe, Bekleidung und selten mal südländisches oder europäisches Aussehen. Jetzt aber liest man immer mehr die Begriffe Flüchtlinge oder Asylanten und welche Nationalität die Täter hatten.

Musste etwa erst so etwas wie in Köln, Frankfurt, Berlin, Bielefeld, Hamburg, Hannover, Dortmund und in weiteren Städten zur Silvesternacht passieren, damit der Druck auch auf die Medien wächst oder liegt es einfach an den sozialen Netzwerken, wo man es einfach nicht mehr verheimlichen kann? Die deutschen Bürger informieren sich heutzutage mehr und mehr über die sozialen Netzwerken, was hier in Deutschland passiert und vor allem welche Herkunft der oder die Täter haben. Jedenfalls fällt es extrem auf, dass jetzt erst vermehrt die Begriffe Flüchtlinge oder Asylanten fallen und die genaue Nationalität geschrieben wird.

Gleichzeitig vermerkt man einen neuen Ton gegenüber der deutschen Politik und deren Politiker. Wollen die Medien, die Glaubwürdigkeit bei ihren verlorenen Lesern zurück gewinnen und dadurch den Begriff “Lügenpresse” von sich streichen?

Wir können zwar über diesen Wandel rätseln. Nur eins steht augenscheinlich fest, der staatliche Maulkorb bröckelt gewaltig und es kommen immer mehr Straftaten durch Flüchtlinge ans Tageslicht. Verliert etwa das System die Macht über die Medien oder liegt die Offenheit an den bevorstehenden Wahlen, damit die Regierungsparteien noch reagieren können und nicht patriotische/nationale Parteien einen Gewinn an Stimmen verzeichnen können.

Den Medien sollte man immer noch skeptisch entgegen treten, da sich deren Wandel auch schnell wieder ändern kann.

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