Privatbewaffnung unerwünscht

Egal welches Bundesland, egal welche Zeitung man (mittlerweile) aufschlägt, Überschriften wie “Syrer soll mindestens acht Frauen im Stadtbus bedrängt haben” (Nordkurier) häufen sich. Und beinahe zeitgleich darf man unter der Überschrift “Frau wehrt sich mit Pfefferspray erfolgreich gegen Angreifer” (Alt-Neuöttinger Anzeiger) erfahren, wie sich die zivile Bevölkerung wehrt und wehren muss. Zeigt doch der Staat, dass man die Sicherheit der Bürger längst nicht mehr im Griff hat.

So hofft man auf die internationale Presse und muss lesen: “Polizei rät von Privat-Bewaffnung ab” (Die Presse / Österreich):

Bei Gefahr solle “auf jeden Fall umgehend die Polizei verständigt werden”. Der Einsatz von Pfefferspray kann rechtliche Konsequenzen haben.

Dabei ist Pfefferspray, aber auch elektronische Verteidiger, wie Elektroschocker, wohl die einzige Art sich effektiv wehren zu können, sich sicher zu fühlen, wenn man keinen Selbstverteidigungskurs belegt hat. Und wenn die Polizei warnt, dann fragt man sich unweigerlich, ob die bösen Buben sich daran halten werden, so wie sich sich auch ans Waffenbesitzverbot in Deutschland halten.

Da erfreuen einen die Meldungen der Bürgerwehren. Jene jungen Männer, die ihre Freizeit für die Sicherheit ihrer Strasse, ihres Bezirkes, ihres Kietzes, opfern. Aber auch das ist nicht gern gesehen – und Presse, Politik warnen. Schnell ist man aber ruhig, wenn das Gericht die sogenannte Scharia-Polizei bestätigt. Vor wenigen Wochen hätte man noch Applaus geklatscht – nun schweigt man oder man schimpft: auf die deutschen Bürgerwehren. Da könnten Rocker oder Hooligans und notfalls auch Rechte oder Nazis mitlaufen. Und so mancher Bewohner denkt sich dabei, solange die Politik dagegen ist, solange die Medien dagegen schreiben, habe ich ein gutes Gefühl. Dieses hat sich einzig die Bundespolitik zuzuschreiben.

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