Offener Brief an den SWR

Ich habe heute einen offenen Brief an den SWR geschrieben und würde mich freuen, wenn möglichst viele PA-Leser ebenfalls den SWR per Brief oder per Mail anschreiben würden, um gegen die nicht-Einladung der AfD zur Diskussionsrunde des SWR zu protestieren.
Hier die Mailadressen des SWR:
info@swr.de
online@swr.de

Sehr geehrte Damen und Herren des SWR,

wie ich heute lesen musste, lädt der SWR den Spitzenkandidaten der AfD, Herrn Uwe Junge, nicht zu der TV-Runde vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ein. Ich muss sagen, dass empfinde ich als eine Ungerechtigkeit und als Unverschämtheit gegenüber den Wählern!

Sie begründen Ihre Entscheidung angeblich damit, nur Parteien einladen zu wollen, die im Landtag vertreten sind: also CDU, SPD und Grüne. 2011 nahmen allerdings auch Grüne und Linke an der TV-Debatte teil, obwohl sie seinerzeit Zeit nicht im Landtag vertreten waren.

Ich glaube, hier geht es schlicht und einfach darum eine Partei zu diffamieren und kleinzuhalten, die offensichtlich die einzige richtige Opposition in diesem Land darstellt!

Und ich vermute dass Ihr Sender schlicht und einfach dem Druck, welchen die SPD und Frau Dreyer ausgeübt haben, nicht standgehalten hat. Frau Dreyer wollte nicht an der Runde teilnehmen, wenn jemand von der AfD dabei ist; das ist ein kindisches Verhalten, welches Ihr Sender mit einem schlichten “Niemand zwingt sie zu kommen” hätte kommentieren sollen. Das wäre klug und sinnvoll gewesen. Stattdessen haben Sie sich von jemandem der sich wie ein trotziges Kind verhält, erpressen lassen und die AfD einfach nicht eingeladen, obwohl Sie als Medien eigentlich neutral und objektiv sein sollten. Das Medien weder neutral noch objektiv sind, weiß ich natürlich seit Eva Herrmanns Buch “Das Medienkartell”, aber es ist immer wieder erschreckend wie weit die Unobjektivität und die Gesinnungsdiktatur gehen.

Da wird eine Partei ausgeschlossen, nur weil die Kandidatin einer anderen Partei diesen politischen Konkurrenten nicht leiden mag; das hat schon etwas von Diktatur!

Und diese Entscheidung wird Folgen haben. Zum Beispiel besteht ja tatsächlich die Chance, dass Frau Dreyer die Wahl gewinnt und das ohne dass Parteien wie die AfD die ihnen in einer echten Demokratie zustehende Chance gehabt haben, ihre Standpunkte klar zu machen und denen von Frau Dreyer entgegenzusetzen! Sie sollten sich fragen:

Wollen Sie wirklich, dass jemand der sich so trotzig und kindisch verhält wie Frau Dreyer erneut Ministerpräsidentin wird? Jemand, der Ihren Sender erpresse und im Prinzip Meinungsfreiheit und Demokratie beschneidet?

Sie sollten sich auch einmal fragen, wovor Frau Dreyer eigentlich Angst hat? Wenn die Dame nämlich alles richtig gemacht hat und ihre politischen Standpunkte und ihre politische Arbeit völlig korrekt wären, hätte sie vor der AfD nichts zu befürchten.

Und sollte die AfD Unrecht haben, dürfte es für Frau Dreyer ja kein Problem sein, deren Argumente zu entkräften.

Aber ich denke wir wissen alle, dass die AfD im Recht ist und Frau Dreyer’s Standpunkte und politische Arbeit in der Luft zerrissen werden würden. Also ist klar, warum sie so trotzig reagiert; sie will nicht entlarvt werden. Doch gerade Ihre Aufgabe als Medienanstalt wäre es, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Ebenso wäre es Ihre Aufgabe, den Parteien die gleichen Möglichkeiten zu geben, Ihre Standpunkte und Argumente vorzulegen. Noch haben Sie die Chance das Richtige zu tun; mein Rat:

Laden Sie die AfD heimlich ein und konfrontieren Sie dann Frau Dreyer mitten in der Sendung mit der Anwesneheit der ihr so verhassten AfD.

Oder sagen Sie Frau Dreyer klipp und klar, dass die AfD eingeladen ist und sie damit klar kommen soll, weil wir in einer Demokratie leben.

Auf jeden Fall haben Sie die Chance etwas dagegen zu unternehmen, dass der Vorwurf der Lügenpresse zu Recht erhoben wird. Sie haben die Möglichkeit dem Lügenpressevorwurf ein Ende zu setzen, in dem Sie ihn durch echte Objektivität und Gleichberechtigung der antretenden Parteien entkräften.

Zum Schluss möchte ich Ihnen noch ganz ehrlich sagen, dass ich nicht in einer Diktatur leben möchte. Sollten Sie also an der nicht-Einladung der AfD-Rheinland-Pfalz, vertreten durch ihren Spitzenkandidaten Uwe Junge, festhalten, sehe ich mich gezwungen den SWR aus meinem Programm zu streichen. Darauf mir einen Sender anzusehen, welcher eine Partei diskriminiert, welche regelmäßig unter linken Terroranschlägen zu leiden hat, kann ich nämlich gut verzichten. Da lese ich lieber ein gutes Buch.

Ich hoffe jedoch Sie treffen die richtige Entscheidung und verhindern so, dass unser Land weiter zu einer Gesinnungsdiktatur wird.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Schwochert

Quellen:
http://www.alternative-rlp.de/junge-afd-diskussionsverweigerung-zeigt-dass-spd-keine-argumente-hat-pressemeldung
http://www.allgemeine-zeitung.de/politik/swr-laedt-afd-nicht-zu-tv-runde-vor-der-landtagswahl-in-rheinland-pfalz-ein–damit-ist-dreyers-teilnahme-gesichert_16560536.htm

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