Frauensitzplätze

Frauenparkplätze, Parkplätze “Mutter und Kind” (der Vater darf sich abschleppen) sind mittlerweile Stadtbild. Hinzu kommen nun Frauensitzplätze für Frauen, Kinder und Senioren und Frauentaxis. Das zumindest ist ein Vorschlag der Christlich Sozialen Bürger (CSB) in Regensburg:

CSB VORSITZENDER CHRISTIAN JANELE BEKRÄFTIGT FORDERUNG NACH DEM FRAUEN-TAXI UND FRAUEN-ZONEN IN ÖFFENTLICHEN…

Gepostet von CSB Christlich-Soziale Bürger – Wir für Regensburg am Freitag, 15. Januar 2016

Dies sei keine Reaktion auf die Silvesternächte, man betont:

UNTERSTÜTZEN SIE UNS AUF FACEBOOK - Daumen hoch!

Der Antrag wurde gestellt, weil sich bereits im Herbst viele Bürger Sorgen machten. Wünschenswert wäre, wenn sich Frauen ohne Angst bewegen können, da das aber nicht gewährleistet werden kann, ist die Einführung von Frauen-Taxis sinnvoll.

Den Frauenverbänden gefällt es, aber sie müssen sogleich darauf hinweisen, dass die meisten sexuellen Übergriffe innerhalb von 4 Wänden stattfinden. Die Stadtbetriebe sind von dem Vorschlag nicht überzeugt – es kostet wohl zuviel.

Dem kritischen Bürger jedoch bleibt eines hängen: Warum brauchen wir jetzt Frauensitze, Frauentaxis? Gibt es in diesen Tagen plötzlich mehr Übergriffe oder berichten nur die Medien jetzt davon? Trauten sie sich vorher nicht oder waren sie der Meinung, es interessiert keinen?

Die CSB formuliert sachlich:

Wir sind stolz auf die Fortschritte der Gleichberechtigung, aber es ist von der Natur aus meist so gegebenen, dass eine Frau aufgrund der körperlichen Statur gegenüber einem Mann unterlegen ist.

Meine ersten Gedanken beim Lesen möchte ich Ihnen nicht vorenthalten: Die kennen Yvonne nicht, die mich schon zu Schulzeiten beim Rennen und Ringen geschlagen hat – liegt da eventuell nicht doch ein anderer Grund vor?

Gesamt
0 von 5 Sternen bei 0 Abstimmungen.
Deine Bewertung:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.