Massenlager für Flüchtlinge

Ein neuer Stadtteil inmitten von Berlin soll entstehen, mit Kinderbetreuung, Ärzten, Freizeitgestaltung. Dort wo einst die Rosinenbomber landeten, auf dem Tempelhofer Feld sollen nun, wenn es nach SPD und CDU in Berlin geht, bald die Bauarbeiter fleissig wuseln.

Bis zu 7000 Flüchtlinge sollen nach Abschluss der Bauarbeiten zwischen Neukölln und Tempelhof eine “neue Heimat” finden. Kritiker, unter denen auch Architekten und Städtebauer, aber auch Sozialbetreuer, warnen: 7000 Asylbewerber auf einem Fleck? War da nicht einmal etwas mit “Ghettosierung verhindern”?

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Wenn das Projekt wirklich durchgeführt wird, entsteht so eine Stadt in der Stadt – mit eigenen Regeln!

Doch die Hauptstadt steckt in der Klemme. 2015 mussten 80.000 sogenannte Flüchtlinge untergebracht werden, seit September konnte die Stadt mit der Schaffung von Unterbringungskapazitäten nicht mehr Schritt halten, wie es aus dem Roten Rathaus schallt. In den Flughafengebäuden sind derzeit 2500 Fremde untergebracht. Berlin muss dafür tief in die Tasche greifen: für zwei Quadratmeter, die jeder Flüchtling Platz habe, zahle das Land 1100 Euro Miete, so der “Berliner Flüchtlingsrat”.

Berlin wiegelt ab, soll doch die Flüchtlingsstadt nur “Übergangsweise” genutzt werden. Und man wolle flexibel sein. Und das wäre neu: Bei der anhaltenden Wohnungsnot in Berlin verkaufte man städtische (preiswerte) Wohnungen noch vor wenigen Jahren an reiche Investoren …

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