AfD die Männerpartei

Unter Lucke war die AfD die Professorenpartei. Nicht weil Akademiker den Lucke-Clan gewählt haben, sondern weil sie als Kader Akademiker aufstellten. Dadurch ergab sich ein Riss. Zwischen Basis und Vorsitzende (Sprecher), zwischen dem Podium und dem Volk. Mit Frauke Petry änderte sich dieses. Ist die AfD nun eine Volkspartei?

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Die Umfragewerte schiessen die Alternative für Deutschland (AfD) bis in den Himmel – drittstärkste Kraft sei sie in einigen Ländern. Und umstrittenste Kraft. Auf jeden Fall ist sie, in Prozenten, zweistellig. So brauchen die Posteninhaber der Partei nicht mehr um die 5% Hürde, und deren Abschaffung, zu kämpfen. Man ist sicher auf dem politischen Meer. Selbst hohe Wellengänge, wie bei der Diskussion um SWR, Dreyer und Schmid, können das AfD-Boot nicht zum Wanken bringen. Kein Wunder, fing doch der sensationelle Umfragewert doch erst mit ooten an. Mit Flüchtlingsbooten, gekentert oder nicht.

Während die Regierungsparteien sich in den Talkshows der Republik die Münder warmredeten, Durchhalteparolen absetzten, prägte die AfD Lösungsvorschläge. Wenn auch manchmal fern ab der politischen und internationalen Verhältnisse.

Und doch teilt die AfD das Volk. Wie einst die SPD und CDU das Wahlvolk, wie Gott und Moses das Meer teilten. Die AfD wird geliebt oder gehasst, ein Zwischending gibt es nicht.

Nach neuesten Umfragewerten würden nur 2% der wahlberechtigten Frauen (17% Männer) die AfD wählen. Die Frauenpartei ist die CDU resp. CSU. Dort würden 40% der Frauen ein Kreuz machen, Männer 32%. Bei der SPD sind es immer noch 30%; Männer 20%.

Rein theoretisch wäre also die AfD der Mann im Parlament – und die CDU hat die Mutti-Rolle. Praktisch jedoch, so ergeben es die Umfragewerte, wird die AfD mit der Piratenpartei gleichgesetzt: Ein kurzes, wenn auch intensives, Feuer mit Flutauswirkungen in der politischen Ebbe.

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