Und wieder Blümchen

“Ich habe ein paar Blumen für dich nicht gepflückt, um dir ihr Leben mitzubringen.” schrieb einst der deutsche Journalist und Schriftsteller Christian Morgenstern. Nicht nur in Köln erhofft man sich durch gepflückte Blumen …

Etwa 50 Frauen hatten am Wochenende zum Beispiel vor dem Kölner Flüchtlingsheim in der Herkulesstrasse Rosen an die Neubürger verteilt. Ziel der Aktion sei es, ein Zeichen gegen Fremdenhass zu setzen. Wer nun denkt, dass sich Frauen nun für die Vorfälle zu Silvester bei den “Bereichern” der BRD bedanken wollen, liegt nicht so verkehrt. Ist doch eines der Hauptargumente in der Aufarbeitung von Köln, Hamburg, Bielefeld, Stuttgart, weil am Rhein, …, …, … es liege nicht an den Flüchtlingen. Würden so etwas auch jene Ärzte und Ingenieure machen, von denen die BRD-Politelite immer sprach? Natürlich nicht.

Deshalb mahnten auch in Konstanz Asylbewerber an. Einen differenzierten Blick sollten die Deutschen auf die Nordafrikaner, auf die Araber und deren Kultur haben. Und man ahnt es: Dafür gab es Blümchen, wie bereits in Berlin, in Hamburg, in Kassel.

Ob Blumen wirklich helfen? Auf jeden Fall ist der neue Blumen-überreichen-Kult einfacher als eine Integration zu versuchen, als sich dem Aufnahmeland dankbar zu zeigen – mindestens mit der Einhaltung von Recht und Gesetz. Aber das ist zuviel verlangt, da sind Blümchen einfach leichter und sie reden nicht zurück.

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