Ausländer hetzen Vater mit Säugling in einen See

Hamburg. „24-Jähriger mit Säugling in zugefrorenen Teich eingebrochen“ so lautet die verharmlosende Polizeimeldung. Mit Messern bewaffnet hetzten amMontagabend zwei Täter „ nicht-deutsche Herkunft“ (Stern) mit einer „unbekannten Sprache“ (Hamburger Morgenpost) einen Mann mit seinem Säugling auf einen zugefrorenen See. Sie brachen ein, der Vater wurde in letzter Sekunde gerettet, der Säugling musste reanimiert werden.

Die Meldung der Polizei Hamburg im Wortlaut:

Gestern Abend ist ein 24-jähriger Mann mit seinem drei Monate alten Säugling in einen zugefrorenen Teich eingebrochen. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

Anwohner wurden auf den um Hilfe rufenden Mann aufmerksam und verständigten die Rettungskräfte. Die zuerst am Unglücksort eintreffenden Beamten des Polizeikommissariates 46 versuchten sofort, den Mann mit einer Rettungsleine aus dem Wasser zu ziehen. Die weiteren Rettungsmaßnahmen übernahm wenig später die Feuerwehr. Erst dabei stellte sich heraus, dass der Mann einen Säugling in einem Tragetuch vor seiner Brust trug. Der 24-Jährige wurde in ein Krankenhaus transportiert. Er war unterkühlt und wies mehrere, jedoch nicht lebensbedrohliche, Stichverletzungen auf.

Der Säugling musste vor Ort reanimiert werden, bevor er auf die Intensivstation eines Krankenhauses eingeliefert wurde.

Nach Angaben des 24-Jährigen war er mit seiner Tochter spazieren gegangen. Plötzlich sei er von zwei unbekannten Tätern angegriffen und geschlagen worden. Anschließend habe man von ihm Geld und Handy gefordert. Als er den Tätern zu verstehen gab, keine Wertgegenstände bei sich zu haben, sei er von einem der Unbekannten mit einem Messer attackiert worden. Daraufhin sei er mit seinem Säugling geflüchtet und auf die Eisdecke des Lohmühlenteichs geraten, die sofort brach. Bei den Tätern soll es sich um zwei etwa 30 Jahre alte Männer gehandelt haben; einer von ihnen ist 170 bis 175 cm groß, hat dunkle Haare, sprach eine dem 24-Jährigen unbekannte Sprache und trug eine dunkle Kapuzenjacke mit Fellbesatz. Sein Komplize ist etwa 10 cm größer, hat ebenfalls dunkle Haare und sprach auch kein Deutsch.

Die Hamburger Staatsanwaltschaft und die Mordkommission des LKA 41 haben die Ermittlungen übernommen. Diese dauern derzeit an.

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