Nackig? Aber bitte nicht für Herrn Ruhani!

Es gibt Respekt und Unterwürfigkeit. Respekt ist es als Gast die Schuhe auszuziehen, wenn man die Wohnung betritt. Unterwürfig ist es, wenn man alle Bilder abhängt, weil eines irgendwie anstößig sein könnte… Entscheiden Sie nun selbst, ob – diesmal nicht die BRD – Italien Respekt zollt oder unterwürfig ist.

Zu Gast in Rom weilt der iranische Präsident Hassan Ruhani. Er will neue Verträge aushandeln, die einem Land – und der dortigen Wirtschaft gut tun. Er will mit Verträgen nach hause fliegen, die Iran Milliarden bringen. Und er will zeigen: Wir sind wieder da! Immerhin hatte man aus Iran nur zu Kriegszeiten berichtet.

Und zum Papst wollte der Staatsmann – eine Privataudienz sollte die Reise krönen. Papst Franziskus und Ruhani sprachen über die Kriege, die leidende Bevölkerung aber auch über Religion und Wirtschaft erfuhr man.

Doch nicht alle in Rom sind so unvoreingenommen wie der Papst. So legte der Papst kein Kreuz ab – aber die Römer verhüllten die alten – nackten – Statuen in Museen, um Ruhani und seinen Glauben nicht zu beleidigen. Die Baumeister und Bildhauerwerke aus längst vergangen Zeiten, die Kunst die Wind, Wetter, Kriege und Besucherströme überstand … wurde nun unsichtbar gemacht.

Nun stellen wir die Frage erneut: Respekt oder unterwürfig?

 

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