Tumult im Münchner Rathaus: Mit Polizei gegen Sigrid Schüßler

Der ehrenamtliche Stadtrat von München, Karl Richter, beschreibt die gestrige Sitzung vom Rathaus. Man darf sich die Frage stellen, wieviel Demokratie gibt es noch in Deutschland – zumal Bayern vielerorts als Vorbild gilt. Auch dank der CSU. Doch München, die heimliche Hauptstadt, ist eben München. Und dabei ging es eigentlich … mal wieder … nur ums Geld.

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Im Münchner Stadtrat ereigneten sich in der gestrigen Vollversammlung unfaßbare Szenen, wie man sie bislang nur aus Bananenrepubliken oder Diktaturen kannte. Der hier gezeigte Mitschnitt ist ein Dokument, das die sogenannte „Demokratie“ in Deutschland in ungeschminkter Häßlichkeit zeigt.

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Der Fall: nach meinem Wortbeitrag, in dem ich die unglaubliche Geldverschwendung allein der Stadt München für die Alimentierung „ihrer“ rund 8200 minderjährigen „Flüchtlinge“ kritisiert hatte – natürlich als einziger dieser 80 sogenannten „Stadträte“ –, sonderte OB Reiter seine übliche Verdammungsstrophe ab, die vom Rest der Münchner Volkskammer wie üblich mit rituellem Beifall quittiert wurde. Daraufhin platzte Sigrid Schüßler, die zusammen mit Petra Kainz und Ester Seitz die Sitzung von der Zuhörertribüne des Rathauses aus verfolgte, der Kragen – verständlich bei so viel „Demokratie“-Heuchelei –, und sie machte sich mit einigen kräftigen Zwischenrufen von der Empore aus bemerkbar. Dabei attestierte sie dem Münchner Oberbürgermeister Steuergeldverschwendung und diktatorische Allüren.

Der unsäglich traurige OB-Darsteller wußte sich daraufhin nicht anders zu helfen, als gegen die vierfache Mutter Sigrid Schüßler die Polizei zu rufen und sie abführen zu lassen. Sigrid wurde daraufhin im Streifenwagen in die nächstgelegene Polizeiwache gefahren. Bemerkenswert an diesem kurzen Videomitschnitt ist auch das unfaßbare Gegröhle der sogenannten „Stadträte“, die Sigrid Schüßler von unten zu übertönen versuchten und ihre demokratische Diskussionskultur damit ein für allemal unsterblich verewigt haben. Als besonders laut blökender Stadtrats-Darsteller tat sich der hinlänglich bekannte Marian Offman hervor.

Ich werde persönlich dazu beitragen, daß diese unglaublichen Vorfälle aus dem Münchner Rathaus-Theater weitestmögliche Verbreitung finden. Niemand, der hier Zeuge wird, wie bullige Saaldiener mit körperlicher Gewalt gegen eine mutige Bürgerin vorgehen, hat jemals noch das Recht, mit spitzem Finger auf Länder wie China oder Weißrußland zu zeigen. Wir haben all diese Länder, was die Unterdrückung unbequemer Dissidenten angeht, längst erreicht oder hinter uns gelassen.

Sigrid werde ich ihren kämpferischen Auftritt nie vergessen. Wenn er dazu beiträgt, dem hiesigen Regime und seinen Methoden vor der Weltöffentlichkeit die Maske vom Gesicht zu reißen, war er nicht umsonst.

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