Merkels Ruderboot

Es ist Wahlkampf. Da muss auch Bundeskanzlerin Merkel rudern, damit die CDU 2016 Chancen hat, um weiter vom Steuerzahler finanzierte Posten zu ergattern. Wie sonst ist es zu erklären, dass Merkel ihre “Wir schaffen das” -Politik in “Ihr bleibt aber nicht lange hier, oder?” umfunktioniert.

Merkel betonte in einer ihrer letzten Reden, dass “Flüchtlinge” nach dem Krieg wieder nach Hause können sollen. Plötzlich beruft sich die CDU-Politikerin auf die internationalen Asylgesetze, wonach Asyl nur befristet, bis zu 3 Jahren, gewährt wird und der Flüchtling nach Ablauf der Kampfhandlungen in seine Heimat zurückkehrt.

Das also, was die Autoren des Preussischen Anzeigers, seit Monaten betonen – und dafür von “der [angeblichen] Mitte der BRD Gesellschaft” virtuelle Prügel bezogen. Nun wacht also auch die CDU auf. Zumindest teilweise.

Denn wenn die Flüchtlinge in 3 Jahren zurückkehren sollen, was soll das Integrationsgeschwafel?

Ja, die Flüchtlinge sollten in der BRD ausgebildet werden, damit sie ihr Land nach dem Krieg wieder aufbauen können. Bereits im Beitrag “Erst Willkommens- nun Integrationskultur? Vorbild DDR?” zeigte ich auf, wie es die Behörden des ehemaligen sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaates auf deutschem Boden durchführten. Und das obwohl oder gerade weil die Solidarität mit anderen Ländern Staatsprogramm war.

Ausländerwohnheime, feste Aufenthaltsorte waren vorgeschrieben. Dafür gab es Studium und praktische Arbeit, damit die Ausländer bei ihrer Rückkehr dem Aufbau IHRES Landes helfen konnten. Dabei konnte man der DDR nie vorwerfen, ein rassistischer Staat, in ausländerfeindliches Land gewesen zu sein. Im Gegenteil, durch diese solidarische Hilfe – und den Aufbau der Länder – konnte man wirklich den Kriegs- und Wirtschaftsgeschädigten helfen!

Nun erinnert sich Frau Merkel vielleicht daran, dass dadurch zwar die Wirtschaft und der Konsum nicht gestärkt wurde, wohl aber die Kriegsländer zu Friedenszeiten.

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Die Bundesrepublik Deutschland hat aber einen anderen Plan. Der Aufbau der Krisenstaaten soll der deutschen Wirtschaft helfen. Und die Asylkrise auch. Denn Flüchtlinge, die um echtes Asyl beten, sind in der BRD kaum eingetroffen. Experten gehen von etwa 10 bis 15% aus. Der Rest ist vor Militärdienst, Arbeit oder Gefängnisstrafe geflohen oder erhoffte sich einfach nur ein schönes Leben in Mitteleuropa. Im Umkehrschluss könne man demnach gut 90% der Flüchtlinge in ihre Heimat schicken – sofern die Heimat überhaupt jene Menschen; die Frau und Kinder zu hause ließen, um in Cafes sitzen zu können, Frauen auf den Hintern schauen – oder grapschen – zu können; zurücknimmt. Und wohin möchte die BRD diese Menschen schicken? Viele der sogenannten Flüchtlinge waren erst in der Türkei – sollte man die Türkei also zur “Müllhalde von Möchtegernflüchtlingen” degradieren?

Die Politik der Bundesregierung wird uns also nicht nur die nächsten 3 Jahre noch das Elend vorweisen – egal wer dann an der Schaltzentrale steht. Die Unfähigkeit, die globale Hörigkeit, die wirtschaftliche und politische Abhängigkeit der BRD-Regierung wird den deutschen Steuerzahlern nicht nur Milliarden Euros kosten.

Dabei ist die Asylkrise bezahlbar. Schäuble hat 12,1 Milliarden Euro mehr eingenommen als erwartet. Die Asylkrise kostet keine 5 Milliarden. Es würde demnach noch genug Geld für die einheimische Gesellschaft übrig bleiben. Müsste Schäuble nicht fremde Märkte bedienen. Denn auch die sogenannte Eurokrise, die Griechenlandkrise sind noch nicht vom Tisch; nur abseits der Schlagzeilen. Hinzu kommen die Kosten rund um die TTIP-Verträge, die Kriegskasse muss aufgefüllt werden und weitere Ausgaben – Rettung von VW, Rettung der Deutschen Bank; aber auch Klimaschutzverträge, EU-Strafen – stehen an.

Man erkennt schnell, für Bildung, Strassen, Brücken oder gar ein Internetanschluss für alle, ist in Deutschland nicht machbar. Wenn man sich überlegt, dass zur russischen Revolution jeder in Russland, sofern angeschlossen, kostenfrei Strom nutzen konnte, liegt die Bundesrepublik hundert Jahre zurück. Dabei wäre die einzige Hilfsleistung der BRD für die Welt gut ausgebildete und informierte Bürger zu haben, die man weltweit einsetzen könnte. Doch die Umsetzung der deutschen Politik diente dem Untergang und der Armut.

Was sollen wir also nach 3 Jahren den Rückkehrwilligen mitgeben? Wie man 3 unterbezahlte Jobs am Tag schafft, um die Familie zu ernähren? Wie man den Billiglohnsektor, trotz zur Armut verpflichtenden Mindestlohn, ausbaut? Wie man das Volk unterdrückt, verdummt und sich untereinander streiten lässt? Wie man ein gebildetes Volk, der Dichter und Denker, verkommen lässt?

Eine Lösung ist kaum in Sicht – außer man entsendet die Deutschen in die heutigen Kriegsgebiete und lässt ihnen dort die Chance zu einem Neustart. Vielleicht ist das ein Denkansatz der zu einer friedvollen Zukunft und sozialen Gerechtigkeit mündet. Aber dann müssten die Deutschen auch Abstand nehmen, von der politischen Führungsklasse der Jetztzeit.

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