Frauke Petry und Frank Oesterhelweg – wo liegt der Unterschied?

von Denny Reitzenstein

Seit Tagen diskutiert ganz Deutschland über die vermeintliche Aufforderung von Frauke Petry (AfD), dass deutsche Grenzschützer ihre Dienstwaffen gebrauchen sollen. Die Medien und Politiker interpretieren diese Aussage so, als hätte Frauke Petry sich einen Schießbefehl gegen die endlose Flüchtlingslawine gewünscht. Seitdem kommen Forderungen und Behauptungen auf, dass der Verfassungsschutz die AfD noch stärker kontrollieren soll, denn die AfD würde sich gegen die demokratische Grundordnung der BRD stellen.

Frauke Petry ist nicht die einzige Person, die sich einen Dienstwaffengebrauch von der Polizei wünscht. Nur wurde dieser Wunsch kaum von der Öffentlichkeit wahrgenommen und in der Öffentlichkeit diskutiert. Es liegt wohl daran, dass dieser Wunsch nicht von einer Person aus dem Umfeld der AfD gefällt wurde.

Wir sprechen von Frank Oesterhelweg (CDU), er hatte vor kurzem ein Interview mit dem „Wolfenbütteler Schaufenster“. Angesicht der Vorfälle in der Silvesternacht ist er der Meinung, wenn die Polizei solche Horden nicht stoppen kann, sollte auch der Dienstwaffengebrauch in Erwägung gezogen werden. Würde man wie bei Frauke Petry die Aussage so drehen wie man will, würde man sagen, dass sich Frank Oesterhelweg auch einen Schießbefehl gegen Flüchtlinge wünscht.

Für die Medien und der Politik scheint es ein großer Unterschied in den gefallen Äußerungen der beiden zu geben. Denn man findet die Äußerung von Frank Oesterhelweg derzeit nur in der Onlineausgabe des Focus. Der ganz große Aufschrei blieb aber aus und somit finden es nur Personen, die sich täglich mit dem allgemeinem Geschehen in Deutschland auseinandersetzen und dieses verfolgen.

Es sind Äußerungen, die sogar im Gesetzestext wieder zu finden und somit berechtigt sind. Die Bundespolizei und Polizei, darf im Notfall gegen eine steigende Gefahr ihre Dienstwaffen einsetzen. Natürlich wünscht man keinem Polizisten, dass er von seiner Dienstwaffen Gebrauch machen muss. Wenn es aber keinen anderen Weg nicht gibt, sollen sie ihre Waffen einsetzen. Mittlerweile ist es schon gang und gebe, dass die Medien und Politiker aus Angst vor einem Erfolg der AfD oder anderen nationalorientierten Parteien endlos gegen diese Parteien zu hetzen.

Gesamt
0 von 5 Sternen bei 0 Abstimmungen.
Deine Bewertung:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.