Linksextreme Hausbesetzter weiterhin wegen Mordversuch gesucht

Wie DortmundEcho berichtet, warfen Linksextreme Betonplatten auf Nationalisten, wobei anwesende Polizisten und Aktivisten nur knapp verfehlt wurden. Die Polizei hätte die Täter sofort vor Ort festnehmen können, begnügte sich jedoch mit der Sicherstellung von Beweismittel. Die Staatsanwaltschaft stufte diese Tat wenige Tage später als versuchten Mord ein und fahndet noch heute nach den Tätern.


Zwei Tatverdächtige mussten bisher mangels Beweisen laufen gelassen werden, stehen aber weiterhin mit mindestens einer weiteren Person unter Tatverdacht.

Die Tat ereignete sich bereits im Jahre 2014, die Staatsanwaltschaft bleibt trotzdessen optimistisch, den Tätern auf die Spur zu kommen, denn es wurden am Tatort, dem Dach der Kirche, und an den Tatwerkzeugen DNA-Spuren sichergestellt. Der Optimismus der Staatsanwaltschaft wird dadurch bezeugt, dass das Verfahren bisher noch nicht eingestellt ist.
Das DortmundEcho schreibt weiter:

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Nicht unwahrscheinlich ist zudem, dass weitere, potentielle Tatverdächtige mittlerweile in das Visier der Ermittler gerückt sind und auch ein Abgleich mit DNA-Proben aus ähnlichen Verfahren, sowie von weiteren Fällen linker Straftaten im Ruhrgebiet, durchgeführt wird. Tatsächlich erscheint es durchaus realistisch, dass die handelnden Protagonisten, die wohl zum „harten Kern“ der antifaschistischen Hausbesetzerszene gehören, entweder in der Vergangenheit behördlich in Erscheinung getreten sind oder, sofern sie ihren politischen Aktivismus in der Folge des Mordanschlages nicht eingestellt haben, zukünftig auffallen werden.

[…]

Bereits unmittelbar im Nachgang der Steinplattenattacke reagierte die linke Szene verunsichert und bereitete ihre Anhänger auf verstärkte Repressionen vor. Die Ermittlungen, in erster Linie verdeckter und technischer Natur, dürften bis heute angehalten haben, auch wenn es naheliegend erscheint, dass sich die Täter auf übliche Vorgehensweisen, etwa eine Telekommunikationsüberwachung, eingestellt haben.

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