Gauland: “AfD ist Oppositionspartei.” Medien: Und Putinnaziistisch!

Eine Form von Regierungsverantwortung zu übernehmen,

“wäre für uns tödlich. Wir würden aufgesaugt werden” … “Wenn wir jetzt Regierungsverantwortung übernehmen, gehen wir daran zugrunde”

sagte Alexander Gauland, Chef der brandenburger AfD der Zeitung “Welt“. Er forderte im Gespräch mit der Zeitung, seine Partei solle die Rolle der “knallharten Opposition” einnehmen. “Was wir als Opposition leisten können, ist, die anderen zum Jagen zu tragen”, sagte der 74-Jährige.

>>>EIN KLICK DER HILFT<<<

Wer sich die AfD anschaut, mag ihm zustimmen. Ist doch die AfD keine Einheitspartei, die der großen Füherin folgt. Eher ist die AfD die echte politische Mitte, zusammengewürfelt aus Ex-Mitgliedern der SPD, der CDU, der Grünen, der FDP und sogar der Linken. Dazu kommen die Rechtsausleger aus der NPD, die Israelverteidiger aus der Freiheit. Eben, die politische Mitte, die sich in der AfD sammelt, was ihr nun, nach Umfragen, durchaus 10- 12 Prozent der gültigen Wählerstimmen bei den Landtagswahlen von Sachsen-Anhalt, Baden-Würtemberg und Rheinland-Pfalz einbringen könnten.

Einigkeit macht stark

Einigkeit macht stark

Dabei schauen die Meinungsmedien von BILD bis ARD gern auf die beiden (süd)westlichen Länder der Bundesrepublik. Das brodeln könnte aber dort kommen, wo die Presseagenturen ungern hinschauen: in Sachsen-Anhalt. Das Land, dass auch schon die DVU in den Landtag hiefte, das Land, was zwischen brandenburgischem Preußentum und sächsischer Strassenromantik hin und her pendelt, das Land, das sich unsicher ist, wer ihm mehr schadet: Budde, die verklärt ihrer sozialdemokratischen Führung nachspricht, als wäre es das Mantra des Nichtdenkens oder der amtierende Lenker des Landes, das in Richtung Abgrund an Fahrt gewinnt. Einzig der Fußball vereint den menschen in der Landeshauptstadt und schafft Zwist zwischen den beiden Großstädten. Allerdings, wie das Land, nur drittklassig.

Da könnte die AfD einigen auf den Fingern hauen, wenn man stärkste Oppositionskraft werden könnte. Doch ist man schwächer, wird es der AfD in allen drei Wahlländern so ergehen, wie der NPD, der DVU, den Reps: Sie sind da. Und sonst? Ungehört, ungefragt, ungeachtet.

Gaulands These der Opposition ginge demnach nur als Oppositionsführer auf, wenngleich auch dies eine fast unlösbare Aufgabe wäre. Denn egal wo die Verlierer der Wahl stehen werden: ihr Auftrag der Wähler” ist jetzt schon gedruckt: Kampf gegen das Volk rechts – und wer rechts ist, bestimmen sie selbst. Da könnte sogar Sarah Wagenknecht schnell vom Linken zum AfD-Kader mutieren. Einige Linken würden es beklatschen.

Da ist es auch nur eine Nebensache, wenn die AfD nur das fordert, was in Schweden umgesetzt wird. Im Notfall skandaliert ZDF-Kerber: “Der schwedische Nazistaat”. Beim Thema Polen hat man es bereits geübt, da darf doch der Journalist wieder das ausformulieren, was wirklich passiert. Und Russland käme da gerade recht, sind doch in der AfD viele, die Amerika kritisch; Russland immer unkritischer sehen. Da lernt die SPD mal schnell beim Umsturzpraktiker Poroschenko und warnt vor Putinisten – überall.

Von daher wird jeder Erfolg der AfD unweigerlich zur Niederlage. Es sei denn, die AfD schafft den Bogen, die politische Mitte zu vereinen. Auch nach der Wahl. Dafür müsste sie aber die linke und extremlinkspolitische Propaganda durch Wahrheiten ersetzen: auch in Thematiken die der AfD-Prominenz nicht schmecken werden. Sie müsste es schaffen, soziale Themen anzunehmen, Wirtschaftsthemen auf die nationale Basis zu brechen und nicht zuletzt das Vereinssystem überprüfen, die Bildungspolitik neu aufbauen. Doch ob dem zukünftigen Oppositionsführer soviel Vertrauen und Mitspracherecht geschenkt wird?

AfD – die Führung eines Landes ist ihr nicht zuzutrauen. Eine Oppositionspolitik, dank der undemokratischen Dogmen der “Wahlgewinner”, aber auch nicht.

 

 

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