Obama und Putin reden über Antiterrorfront – Türkei attackiert IS-Gegner

+++ Saudi Arabien und Türkei bereiten Einmarsch vor +++ 50 Tonnen Hilfspakete für eingeschlosseneStadt +++

Wie der Pressedienst des Kremls am Sonntag mitteilte, telefonierten Wladimir Putin und Obama über die Wichtigkeit einer einheitlichen Antiterrorfront:

„Die Anbahnung von engen Arbeitskontakten zwischen Vertretern des Verteidigungsministeriums Russlands und des Pentagon ist besonders notwendig, was einen planmäßigen und erfolgreichen Kampf gegen die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) und andere Terrororganisationen ermöglichen würde“, so der Kreml laut Sputnik.

Unterdessen hat die Türkei kurdische Stellungen gegen den IS in Nordsyrien unter Artilleriebeschuss genommen. Zuvor soll ein Militärflughafen im Norden der syrischen Provinz Aleppo beschossen von der Türkei beschossen worden sein.
Angaben zu Toten und Verletzten lägen laut Sputnik nicht vor.

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Der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu kündigte an, die Türkei und Saudi Arabien würden eine gemeinsame Operation in Syrien starten. Saudische Truppen und Kampfjets würden auf den türkischen Militärstützpunkt Incirlik verlegt.

Laut Sputnik habe dies allerdings wenig mit der Bekämpfung des IS zu tun:

Tatsächlich wollen die Türken und die Saudis laut Independent die Rebellen unterstützen, die gerade ihren Einfluss auf die syrische Armee rasant verlieren. Die Türkei will außerdem die syrischen Kurden bekämpfen, die ihrerseits sehr effektiv gegen den IS kämpfen und von den Vereinigten Staaten unterstützt werden. Ankaras Zorn werde auch dadurch stärker, dass Russland gerade enge Beziehungen zu den Kurden aufbaut.

Russland bombardiert hingegen seit Freitag die seit vier Jahren von Terroristen belagerte Großstadt Deir ez-Zor. 50 Tonnen Lebensmitteln, Babynahrung, Medikamenten und Kleidung fanden ihr Ziel, wird auf Facebook berichtet.

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