Sonntagsfrage: Bedienung kam mit Kopftuch

Vor einigen Wochen galt es als Skandal. Hotelgäste wollten sich nicht von einer Kellnerin bedienen lassen, da sie ein Kopftuch trug. Religiöse Zeichen, so die Beschwerer, hätten in einem weltoffenen Hotel nichts zu suchen. Doch was wenn die Kellnerin ein Kreuz an der Kette trägt, einen Odin-Schriftzug auf dem Körper tragen würde?

Der Geschäftsführer des Tagungshotels, in dem die junge muslimische Frau mit Kopftuch ihre Ausbildung beenden will, legte gegenüber dem NDR dar, dass diese Art der Willensbekundung seit der sogenannten Flüchtlingskrise öfter vorkäme.

Das Hotel reagierte mit Plakaten, die  bezeugten:  „Wer in unseren Häusern von Mitarbeitern mit Migrationshintergrund nicht bedient werden möchte, den möchten wir auch nicht bedienen.“

Doch viele Wirte können nicht auf Gäste verzichten, wie das Tagungshotel in Göttingen. Sie kämpfen beinahe täglich um das Überleben ihrer Gaststätte. So haben auch einige unter ihnen den Gutmenschen aus sich herausgeholt, um preiswert an Personal zu kommen. Doch immer mehr rächt es sich: Gäste wollen in Deutschland nur selten orientalisch bedient werden.

Daher unsere Sonntagsfrage – bitte stimmen Sie ab!

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