Russland gegen Flugverbotszone in Syrien ohne Ja von Damaskus

Russland hat Forderungen von Angela Merkel nach einer Flugverbotszone in Syrien eine Absage erteilt. Eine solche Entscheidung könne nicht ohne Zustimmung des UN-Sicherheitsrates und Syriens getroffen werden, sagte Vizeaußenminister Gennadi Gatilow.


Im Sicherheitsrat hat Russland ein Veto-Recht. Merkel hatte zuvor über Syrien gesagt, in der jetzigen Situation wäre es hilfreich, wenn es dort ein Gebiet gäbe, auf das keine der Kriegsparteien Angriffe fliegt; also eine Art Flugverbotszone.

Das solche Flugverbotszonen aber auch zum genauen Gegenteil führen können, beweist der Fall Libyen. Dort wurde während des Bürgerkrieges auch eine Flugverbotszone errichtet. Diese hat dann jedoch nicht etwa dazu geführt, dass im libyschen Luftraum keine Flugzeuge mehr folgen, sondern dass dann sehr viele Flugzeuge dort flogen. Und zwar Kampfflugzeuge der Nato und insbesondere des damals noch von Nicolas Sarkozy regierten Frankreichs.

Und diese in der Flugverbotszone fliegenden Flugzeuge zerstörten dann die libysche Luftwaffe, griffen Ziele am Boden an und vernichteten auch die Wasserpipeline, welche Tripolis mit Trinkwasser versorgte.
Was aus Libyen nach dem Ende der “Diktatur” geworden ist, wissen wir ja. Es war also klug von Russland nein zur Flugverbotszone zu sagen. Am Ende hätten sich sowieso nur die anständigen Leute an eben diese gehalten und täten die Merkel, die EU oder die Nato zu den Anständigen gehören, müsste ich nicht für den Preußischen Anzeiger schreiben.

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