Wegen eigener Meinung – DJ Happy Vibes wird diffamiert!

Andreas Hofmann, alias DJ Happy Vibes, sammelt Unterschriften gegen ein Asylantenheim in Kesseldorf. Das kostet ihn nun einen Auftritt beim Stadtfest im Juni in Bischofswerda, für das er im Gespräch war. Pikant: Ausgerechnet der Linken – Politiker Rainer Böhme hegt Zweifel, ob Hofmann “demokratische Werte” vertrete. Man sollte eher fragen, ob Linke demokratische Werte vertreten!

 

Zitat:

“Stadtfest ohne DJ Happy Vibes

Der Moderator tritt gegen ein Flüchtlingsheim ein und bekommt in
Bischofswerda einen Korb. Begründet wird es anders.

Bischofswerda/Wilsdruff. Der Kesselsdorfer Moderator und Entertainer Andreas Hofmann, alias DJ Happy Vibes, hat eine große Fangemeinde, auch in Bischofswerda. Sie muss allerdings dieses Jahr ohne ihn das Stadtfest feiern. Obwohl Hofmann für das Wochenendprogramm am 11. Juni im Gespräch war, wollen nun die Organisatoren einen anderen Künstler verpflichten. Die Absage kommt prompt nach einem Auftritt von Hofmann im Pirnaer Kreistag. Es gab große Aufregung, weil der DJ versucht hatte, die Bürgerfragestunde für ein langes Statement gegen die Unterbringung von Flüchtlingen in seiner Heimatgemeinde Kesselsdorf zu nutzen. Für eine Petition gegen das Heim sammelte Hofmann mehr als 1 000 Unterschriften. Der Musiker kritisierte anschließend den Vize-Landrat Heiko Weigel, weil dieser ihn bei seiner Rede unterbrochen hatte.

Hofmann wirft der Landkreis-Spitze vor, Meinungen zu sanktionieren. Der Sebnitzer Kreisrat Rainer Böhme (Die Linke) antwortete in einem Offenen Brief. Er wirft dem Entertainer seinerseits vor, dass er mit seinem Auftritt im Kreistag provozieren wollte. „Du wusstest genau, dass du hinterher Deinen Auftritt als erneuten Beweis für das undemokratische System durch die sozialen Medien blasen wirst.“ Der Auftritt im Kreistag soll jedoch für die Absage in Bischofswerda nicht ausschlaggebend gewesen sein. Veranstalter Norman Reitner sagt auf SZ-Anfrage, die Entscheidung sei vordergründig durch das Programm begründet. „Wir können für den Sonnabendabend einen Live-Musiker verpflichten – für uns die wertigere Alternative zu einem DJ“, so Reitner.

Allerdings: Nach SZ-Informationen befand sich in der Absage-Mail an Hofmanns Agentur die Kopie eines SZ-Beitrags, in dem es um seinen Auftritt im Kreistag geht. Organisator Reitner sagt nun lediglich: Künstler, bei deren politischen Ansichten man Zweifel habe, „dass sie für die demokratischen Werte unserer Gesellschaft eintreten, haben auf der Stadtfestbühne nichts zu suchen“. Die politische Diskussion dürfe nicht auf der Bühne eines Stadtfestes geführt werden. Wer nun am 11. Juni auftritt, wird noch nicht verraten – erst, wenn der Vertrag unterschrieben ist. (SZ) Quelle und Foto: SZ”

 

Das Zitat stammt von der Facebook-Seite “Oberland”.

 

 

https://www.facebook.com/PichotalNewsTautewalde/

 

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