AfD erstattet Anzeige gegen SPD Baden-Baden/Rastatt

Der Wahlkampf ist hart. Dabei liegt die Betonung auf Kampf. Von Sachverstand oder gar demokratische Debatte keine Spur – egal ob in Sachsen-Anhalt, Baden-Würtemberg oder Rheinland-Pfalz. 

Nun aber reicht es der AfD. Sie hat gegen den Ortsvorsitzenden der SPD Baden-Baden/Rastatt Anzeige erstattet. Der  Landtagskandidat der AfD in Rastatt, Manuel Speck, begründet die Anzeige mit dem Verhalten der SPD-Wahlhelfer. So habe im Wahlkreis Rastatt ein Mitglied der AfD eine Person beobachtet, die auf einer Plakatwand in Durmersheim ein SPD-Plakat angebracht und danach ein daneben hängendes AfD-Wahlplakat abgerissen habe. Der SPD-Plakatkleber soll auf die Frage, ob so das Demokratieverständnis seiner Partei aussehe, mit „süffisantem Grinsen“ geantwortet haben, dass es ihn „einfach überkommen“ habe und man das bei der AfD tun müsse.

„Die SPD ist stets ganz vorne dabei, wenn es darum geht, den moralischen Richter zu spielen“, so die Feststellung Landtagskandidaten Speck zum Vorfall. Andererseits ist es mit der Demokratie von SPD-Sympathisanten nicht weit her. In Hessen gibt es die Einheitspartei von CDU, SPD, Grüne und Freie Wähler; beim SWR wollte die SPD-Führung nicht mit AfD-Kandidaten sprechen und auf allen Strassen bricht der Plakatkrieg aus.

Vielleicht sollte man der SPD das Grundprinzip einer Demokratie noch einmal erklären … Doch dazu fehlt die Zeit und wohl einiges an Denkvermögen oder nur der Wille…

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