Einheitspartei in Hessen gestartet

Gemeinsam im Wahlkampf treten die “bürgerlichen” (hessenschau) Parteien an. Gemeinsam wollen diese Parteien die  AfD in Gießen zurückdrängen. Und haben damit Erfahrung: 2013 ging es gegen die NPD, in Gießen. Mitglieder der Einheitsparteienwerbung sind die CDU, SPD, Grünen, FDP und Freien Wähler.

Dass man von CDU und SPD; die nicht erst seit der großen Koalition in Berlin nur noch Unterhaltungsstreitkämpfe, Show, veranstalten, um den Bürger vorzuspielen, man ei unterschiedlicher Meinung; nichts anderes erwarten kann war klar. Ist es doch so, dass SPD und CDU längst eine Partei sein könnten. Die Ziele sind die selben. Nur manchmal gibt es Unsicherheiten über den Weg zum Ziel.

Die Grünen sowie die FDP sind zum Mehrheitengaranten verkommen und so abhängig von den beiden sogenannten Volksparteien. Aber die Freien Wähler? Waren sie doch die Hoffnung der bürgerlichen Wähler und eigentlich der Ursprung der AfD.

In Niedersachsen könnte man diesen Weg nachvollziehen. War es doch der Ex-Chef der AfD, Prof. Bernd Lucke, der die Freien Wähler noch während der Niedersachsenwahl den Rücken zuwendete. Dabei wurden die Freien Wähler ebenso, wie die AfD vom ersten Tage an, als rechte Partei, in den Medien, auf Wunsch der Politik, dargestellt. Durch die aktuelle Kommunalpolitik, egal ob Hessen oder Bayern, waren die Medien sich weiterhin einig, dass die Freien Wähler wenn nicht rechts, dann noch rechtere Politik machen würden.

Der neue Preussische Anzeiger. In wenigen Tagen erhältlich.

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Nun aber gliedern sich die Freien Wähler in die Einheitspartei ein, um gegen das neue Gespenst der BRD – genannt AfD – anzugehen.

Wie groß muss die Angst dieser Parteien vor einer (Wahl-) Alternative sein? Und wie weit das Demokratieverständnis in einer Parlamentarischen Demokratie, die davon abhängig ist, dass der Bürger seine Vertreter in die Rathäuser delegiert.

Für die Grünen, FDP und Freie Wähler ist dieser Zusammenschluss “der Demokraten gegen Rechtspopulisten für erforderlich, um Menschenrechte und Demokratie zu schützen” (hessenschau). Nicht dabei, weil gar nicht erst gefragt: Die Linke und die Bürgerliste.

Die AfD hofft hingegen bei der Gießener Kommunalwahl auf ein zweistelliges Ergebnis und kann sich bei genauerer Betrachtung bei der Einheitspartei von Gießen für die kostenfreie Werbung bedanken, die die “Demokratie” der Bundesrepublik Deutschland aufzeigt. Die NPD tritt derweil nicht an.

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