Eisfeld hisst weiße Flagge, Flüchtlinge finden 4000 Euro

Der Bürgermeister der südthüringischen Kleinstadt Eisfeld, Sven Gregor, hat am Freitag die weiße Flagge gehisst. Nach eigenen Angaben will er damit aufzeigen, dass das Land die Kommunen an den Rand des Ruins treibe.

Nicht nur in Thüringen bleiben Strassen und Schulen unsaniert, werden Strassenlaternen früher ausgeschaltet. Früher galt das Licht der Laternen als Sicherheitsaspekt für den Strassenverkehr. Früher galt auch Bildung als hohes Gut – und die Deutsche Post, früher noch von der Staaskasse betreut, wollte das BTX, spätere Internet – zumindest die Anbindung ausbauen. Dafür fehle heute das Geld.

Doch, wie so oft, das Geld liegt auf der Strasse.

Jamal Khalaf entdeckte ein gut gefülltes Portemonnaie und gab es auf der Wache ab, so berichtet rp online.

Es war ein regnerischer Nachmittag, als Vater Khalaf seinen Sohn von der Albert-Schweitzer-Schule abholen wollte, als er plötzlich eine Ein-Euro-Münze auf dem Boden liegen sah: “Ich wollte sie aufheben, da habe ich gesehen, dass einige Meter weiter am Straßenrand eine Brieftasche lag, die schon ganz aufgeweicht war. […]   Fast 4.000 Euro fanden sie – und den Euro von der Straße. Den hatte Jamal Khalaf auch hineingelegt. “Wenn ich das Geld genommen hätte, hätte ich ja jemanden unglücklich gemacht. Und das kommt für mich nicht in Frage.” Dabei wären 4.000 Euro die Rettung für einen seiner Brüder gewesen, der noch im Irak feststeckt: 2.000 Dollar pro Person verlangen Schlepper nämlich, um ihn in die Türkei zu bringen.

PA ABODas geschah in Ratingen. Die Moral dieser Geschichte?

Khalaf bekam 20 € Finderlohn – und hätte Eisleben diese Flüchtlinge, dann wäre das Stadtsäckel wohl immer gefüllt. Denn alle Nase lang finden “Flüchtlinge” übervolle Brieftaschen. Kein Redakteur fragt sich, wer mit 4000 Euro in der Tasche spazieren geht oder woher das Geld womöglich käme. Ein Zufall?

Wohl kaum. Medien-PR für die Asyl”politik” der Bundesregierung? Vielleicht. Auf jeden Fall aber eines: Geheuchel. Denn wann lasen wir den letzten Bericht über einen Deutschen Finder? Oder sind die Deutschen alle unehrlich?

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