Warum brennen Asylunterkünfte?

[nextpage title=”Die Schuld am Chaos”]
Die ARD-Sendung Panorama versuchte sich, vor etwa einem Jahr, zu profilieren und stellte Bilder aus Rostock und von “heute” zusamen. Dies sollte zeigen, dass sich der Deutsche nicht weiterentwickelt hat und der damalige Rostocker Schock heute nach Süden gewandert ist. Die selben Vorurteile, die gleichen Taten?

Aktuell wird dieses Video auf Netzwerken geteilt, doch ist die Grundaussage stimmig?

Sendungen, wie SpiegelTV, Zeitschriften, wie Focus, oder die regionalen Tageszeitungen nehmen diese Annahme einfach hin. Die Formel ist auch einfach: selbstdenkend gleich rechts, rechts gleich Nazi, Nazi gleich gewaltbereit.

Dabei wird gern übersehen, dass nicht alle “Asylheim brennt” Schlagzeilen von Rechten oder Nazis begangen wurden. Es waren zum Großteil die Bewohner selbst!

Doch auch die normale Bevölkerung und einige Rechte, einige “Nazis” haben dazu beitragen. Vielleicht sogar die Handlung begangen. Doch sind sie schuldig?

Ja – denn wer die Tat begeht ist erst einmal schuldig. Die Mittäterschaft liegt jedoch woanders. In Berlin, in Hamburg, in Dresden, in Potsdam, in Bautzen, … . Dort sitzen die Zündschnurhalter.

Eben jene Möchtegerndemokraten, die das Mitspracherecht des Bewohners, des Einwohners; um nicht Volk zu schreiben; dezimieren. Eben jene, die über die Köpfe der “Anständigen”; also der Steuer- und Rechnungszahler, der Eintritts- und Fahrscheinbezahler; hinweg entscheiden. Auf Kosten des Volkes, koste es was es wolle. In aller Demut vor Fremdmächten und Wirtschaftsinteressen.

Ist es dann ein Wunder, dass das Volk laut und lauter werden muss, um beachtet zu werden?

Hinzu kommt das Versagen der Politik im Großen – man denke an die Sozialpolitik – und im Kleinen – man denke an Bildungspolitik – bis hin zum regionalen Versagen – man denke an Diebstahl bis hin zu Silvester in Köln, Weil am Rhein, Hamburg, Bielefeld und zig anderen Städten.

Doch nur die Politik heranzuzitieren wäre falsch. Mehr noch und besonders mitschuldig sind ARD wie ZDF, BILD wie Spiegel, Focus wie die Zeit – und zahlreiche Prominente.

[nextpage title=”Mitschuldig – die Medien”]
Ob die Medien oder medienabhängige Personen in der Öffentlichkeit, sie labern nach, was Regierung und Wirtschaft in Einheit hören wollen. Kurz: Sie machen es der Politik nach. Während Sigmar Gabriel (SPD), Vizekanzler, sich wundert, was im Koalitionsvertrag steht und später zugeben muss, dass er diesen gar nicht gelesen; aber unterschrieben hat, schreiben und erklären unsere Medien voneinander ab. Gern von der staatlichen Pressestelle der Bundesregierung. Kritisches Nachfragen? Zumeist Fehlanzeige.

Geht es um Deutschlands Zukunft, wie den Vertrag um TTIP, den andere für “uns” aufsetzen und bestimmen, bei dem “unsere” Bundestagsabgeordneten nur hineinlesen – aber wohlbedacht nicht studieren, keine Notizen machen können – schweigt sich die Mehrheit der staatsdoktringläubigen Presse ebenso aus. Es sei, es geht nicht anders. Ähnliche Phänomene waren zu beobachten beim Thema Datenspeicherung oder der Energiewende.

Dabei soll doch gerade die auflagenstarke, reichweitenstarke Presse den Abgeordneten in Bund, Land und Kommune auf die Finger schauen. Kritik äußern und den Leser und Zuschauer informieren. Diese Aufgaben jedoch wurden und werden vernachlässigt. Wie weit unabhängig und politisch neutral die Redakteure berichten, erkennt man an der Wahlberichterstattung über Parteien wie der AfD, der NPD, der Rechten oder der MLPD, der DKP oder der Grauen Panther.

Und dennoch zeigte man sich irritiert und fragte “Wir sind Lügenpresse? – Wir lügen doch gar nicht, enthalten nur dem Leser Fakten vor!” Und schnell war der Begriff ausgegooglet. Denn immerhin hatten Nazis den Begriff verwendet. Da wurde vergessen, dass der Begriff älter ist und gegen ausländische Propaganda genutzt wurde – was für ein Zufall! Und ebenso wurde unterschlagen, dass die Linken der BRD und Westberlin diesen Begriff ebenso nutzten: Gegen die Druckerzeugnisse der Axel-Springer-Presse.

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Wen wundert es dann noch, warum die Deutschen das Vertrauen in “die Medien” verloren haben und sich immer mehr echten unabhängigen Nachrichtenportalen, wie diesem, oder auch der Compact, der Jungen Freiheit oder der jungen Welt, zuwenden?

Und wen wundert es, dass der Deutsche sich nicht nur schlecht informiert – sondern betrogen vorkommt. Muss er doch für diese Staatspropaganda tief in die Tasche greifen, in der sich auch der Staat, der immer weniger für ihn erhält und unterhält, vergreift.

Was bleibt also dem Bürger?

[nextpage title=”Bürger, was nun?”]
Er kann sich mit der Situation abfinden und den Gesang von “Jaulen auf hohem Niveau” anstimmen. Dies bedeutet nicht nur eine Absenkung des Niveaus, des Lebensstandards; sondern – und das ist schwerwiegender – die Aufgabe der eigenen Persönlichkeit. Mit dieser Idee, darf der Deutsche erst dann “jaulen”, wenn wir, dank der Sozialpolitik von Bund und Ländern, in Slums hausen müssen?

Er kann die Situation unterstützen. Als Gutmensch sich wohler fühlen, weil man Teddybären am Bahnhof verschenkte und sich denken, das reicht für eine gute friedliche Welt. Das man damit die Probleme steigert, wird verdrängt. Es ist wie der Grünenwähler, der die Grünen wählt, um anschliessend mit dem Hummer “Bioerdbeeren aus Afrika” einkaufen fährt. Es ist wie der “Dritte Welt Laden” Inhaber, der Fair-Trade-Kaffee verkauft, seinen Angestellten aber den Mindestlohn verweigert.

Er kann die Situation aus den Augen verlieren. “Mir geht es doch gut” oder aber “dann trink ich eben einen Schnaps mehr”. Das noch gut gehen, kann sich dank HartzIV-Gesetzgebung, der Immobilienzwangsenteignung wegen Asylunterkunftssuche, schnell ändern. Und der Schnaps wird auch teurer, wie Zigaretten und die Krankenversicherung.

Er kann versuchen, gegen die Politik anzugehen. Doch was nützen Pegida-Spaziergänge, was nützt der nationale gegen internationale Strassenkampf. Der selbstdenkende Bürger von heute ist meist über 30 und hat Familie für die er Verantwortung trägt. Da ist für Kindergartenspiele auf der Strasse, wie die SAntifa ihn gern provoziert, kein Platz. Das einzige was ihm übrig bleibt ist zu rufen “Wir sind das Volk” und sich einer Organisation anzuschliessen.

Doch wo soll er hin? AfD, NPD, Die Rechte, MLPD, DKP? Könnte mit dem Arbeitgeber kollidieren, wenn die Denunzianten wieder zuschlagen.

Doch was soll er machen? Bürgerbewegungen – und wenn ihn da wer sieht? Auch das könnte das soziale Gefüge auseinanderreissen.

Was also tun?

Es bleibt ihm also nur im Schutz der Dunkelheit zu schreien “Wir sind das Volk”, um sich dabei von Politik, Wirtschaft oder Helfershelfern, wie Polizei und Asylanten, provozieren zu lassen. Es bleibt ihm nur lauter zu schreien als die Gegner.

Oder

kapitalistische einheitsparteiSich zu trauen. Offen zu sagen, hier stimmt was nicht. Hier muss was getan werden. Offen zur Kritik zu tehen, beim Nachbarn, beim Arbeitskollegen. Und ja – auch beim Chef, es sei er ist Parteikader bei der Kapitalistischen (Imperialistischen) Einheitspartei Deutschlands oder Kader einer Arbeiter- und Angstelltenverrätervereinigung, die sich Gewerkschaft nennt.

Und dann bekommt er mit, dass das Spiel rechts gegen links ein Spiel der Mächtigen ist. Das die SAntifa weder antifaschistisch noch links ist; denn seit wann unterstützen Linke eine Globalisierung, die allen nur schadet?

Dann bekommt er mit, dass das Problem nicht die Asylanten sind, die mit falschen Versprechen nach Europa gelockt werden, sondern das Problem seit 1990 in Berlin und vorher in Bonn sass. Dann erkennt er, dass die “Alt68er” ihre Vorgaben und Ziele für Geld und Macht selbst verrieten und jeden deshalb manipulieren müssen.

Dann bekommt er mit, dass die neuen Gesetze und Überwachungen nicht einer Sicherheit diesen, sondern das Konzept der DDR-Staatssicherheit, des Ministeriums des Inneren; übernommen wurde. Der Feind lauert in Inneren. Der Feind sind wir – der Feind ist das Volk.

In einer Gesellschaft, in der das Miteinander durch ein Gegeneinander abgelöst wurde, in der jeder Egoist spielt, jeder seinen Vorteil erkennen muss und gezielt diesen verwendet:

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In einer Gesellschaft, in der der Ellenbogen größer sein muss als das Herz, in der die Gemeinschaft nur Mittel zum Zweck ist;

In einer Gesellschaft, in der Gemeinschaft bedeutet, einen anderen zum Aussenseiter zu machen;

läuft alles auf einen Krieg untereinander, Fachbegriff Bürgerkrieg, hinaus. Links gegen Rechts, Ausländer gegen Einheimische, Moslems gegen Christen, Gymnasiasten gegen Hauptschüler, Boxer gegen Leichtathleten …. Nur eines nicht: Volk gegen Volksverräter, Volk gegen Regierung, Volk gegen Wirtschaftselite, Volk gegen Banken, Volk gegen Ausbeuter und Erpresser.

Damit ist die Ausgangsfrage “Warum brennen Asylunterkünfte?” nicht beantwortet – oder doch?

 

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3 Replies to “Warum brennen Asylunterkünfte?”

  1. ist doch ganz einfach warum diese Hütten brennen weil viele von uns die Schnauze voll haben hier in der angloamerikanischen Zionisten Bananenrepublik der BRID. Das heißt aber noch lange nicht das dieses von uns aus gegangen ist denn Gewalt ist für einen Patrioten keine Lösung. Man kann seine Feinde die staatlichen Faschisten und Diktatoren nur mit ihren eigenen Mitteln bekämpfen . Noch eins zum Schluss wie oft haben die wirtschaftskriminellen Invasoren im Suff oder durch Blödheit dafür selber Schuld an diesen Bränden. Dieses Gesindel gehört sofort rausgeschmissen und zurückgeführt wo die Affen auf den Bäumen sitzen
    BBBBBBBBAAAAAASSSSSTTTTTA !!!!!!!!!!

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